26. Juli 2012
Zwischenbilanz: Ein Jahr grün-rote Landsregierung
Besichtigung des Bioenergiedorfes Weiterdingen bei Hilzingen
„Wie gestalten wir die Energiewende, damit wir auch morgen noch bezahlbaren Strom und eine gesicherte Energieversorgung haben?“ fragte Dr. Peter Lang, Sprecher der Sektion Konstanz-Westlicher Bodensee die Unternehmerinnen und Unternehmer.
Besichtigung der Heizentrale des Bioenergiedorfes Weiterdingen (Foto: Wirtschaftsrat)

Mit einer „Erlebnistour erneuerbare Energien“ und der Vorstellung der solarcomplex AG durch Bene Müller, Vorstand des Unternehmens, hatten die Mitglieder der Sektion Konstanz/Westlicher Bodensee die Möglichkeit, mehr über die Nutzung und die Möglichkeit von erneuerbaren Energien zu erfahren.

 

Biogas, moderne Holzenergie, Nahwärmenetz, Photovoltaik: Weiterdingen, ein Ortsteil der Gemeinde Hilzingen, ist das nächste Dorf in Baden-Württemberg, welches sich strom– und wärmeseitig vollständig aus heimischen erneuerbaren Energien versorgt.

(Foto: Wirtschaftsrat)

Die solarcomplex AG ist der erste Regionalversorger für erneuerbare Energien und ermöglicht es dem Ortsteil Weiterdingen, sich durch sein Bioenergiedorf strom- und wärmetechnisch vollständig aus heimischen erneuerbaren Energien zu versorgen.

 

Im Anschluss sprach Siegfried Lehmann MdL, Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Konstanz, Vorsitzender des Ausschusses für Kultus, Jugend und Sport, zum Thema „Ein Jahr grün-rote Landesregierung – eine Zwischenbilanz – was wurde bisher erreicht?“. Dabei bezog er sich vor allem auf offene Fragen zum Thema Energiewende etwa wie die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland und Baden-Württemberg sowie speziell in der Bodensee-Region zu gestalten sei.

Siegfried Lehmann MdL; Bene Müller, Vorstand Solarcomplex AG und Dr. Peter Lang, Sprecher Sektion Konstanz-Westlicher Bodensee im energiepolitischen Dialog (Foto: Wirtschaftsrat)

"Die Klimaschutzziele sind ehrgeizig, sagte der Landtagsabgeordnete, und die Herausforderungen, die mit der Energiewende einhergehen groß.Dennoch beweisen Unternehmen wie die Solarcomplex AG, dass auch eine regionale Erzeugung und Versorgung mit Energie möglich ist."

 

Sektionssprecher Dr. Peter Lang setzte sich für einen Masterplan zwischen Politik und Wirtschaft ein. „Wie sollen die Kraftanstrengungen umgesetzt werden? Deutschland muss auch in Zukunft innovativ und umwelttechnisch führend bleiben. Deshalb brauchen wir einen Plan, wie die Energiewende am besten umzusetzen ist!“. Er schloss seinen Vortrag mit einem Appell an die Bürgerverantwortung, die für die Durchführbarkeit der energiepolitischen Herausforderungen von enormer Wichtigkeit ist: „Packen wir es an!“