12. Oktober 2016
"Einfache Antworten gibt es in der Politik nicht"
Ronja Schmitt MdB im Austausch mit Unternehmer/innen in Ulm
Im Austausch mit 30 Unternehmerinnen und Unternehmern lobt Ronja Schmitt die aktuelle Situation im Land und stellt dennoch fest „es gibt derzeit so viele Themen, man weiß gar nicht, über was man zuerst sprechen soll.“
Ronja Schmitt MdB: "Politik ist mehr als nur Schwarz und Weiß" (Foto: Wirtschaftsrat)

Schmitt beginnt mit der erfreulich hohen Anzahl an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen, streift Griechenland und die europäische Politik und nennt, wenn es um die Situation in Deutschland geht, die soziale und innere Sicherheit als zentrale Themen.

 

Bei all dem, so Schmitt, sei der Wunsch der Bevölkerung zu spüren, einfache und schnelle Antworten von Seiten der Politik zu bekommen. Diese Einstellung ist es, die Schmitt maßgeblich hält für die Erfolge der AfD auf Landes- wie auf Bundesebene. Schmitt attestiert eine „Sehnsucht nach einfachen Antworten“ und stellt gleichzeitig klar „einfache Antworten gibt es in der Politik nicht. Es geht um mehr als nur Schwarz und Weiß.“

Zeit für Fragen und Austausch: Ronja Schmitt MdB und OB Gunter Czisch im Gespräch mit den Unternehmer/innen (Foto: Wirtschaftsrat)

Vieles werde darüber hinaus heute für zu selbstverständlich gehalten. Dazu gehören für Schmitt vor allem die Grundwerte der europäischen Union: „Dese Werte, Stabilität und Frieden sind für meine Generation selbstverständlich, wir kennen es nicht anders.“

 

Im Wahlkreis und auf kommunaler Ebene habe sich einiges getan. Ronja Schmitt führt die Verbesserungen im Bereich der Infrastruktur ebenso an wie die Entwicklung der Stadt Ulm zur Wissenschaftsstadt. 

Hinsichtlich der Bundestagswahl fordert Schmitt klar, die Streitigkeiten innerhalb der Union beizulegen: „Nur eine geschlossene Union kann die Wähler von sich überzeugen.“ Die Forderung aus den Reihen der Unternehmerinnen und Unternehmer, die Union müsse sich wieder klarer zu ihrem Markenkern bekennen, nahm sie gerne auf und ergänzte, sie selbst sähe das nicht anders.