16. Februar 2017
Einigung auf Verdopplung des Grenzwertes bei geringwertigen Wirtschaftsgütern
Koalitionsfraktionen kommen Forderung des Wirtschaftsrates nach!

Mit der Einigung auf die Verdopplung des Grenzwertes bei geringwertigen Wirtschaftsgütern erfüllen die Koalitionsfraktionen eine langjährige Forderung des Wirtschaftsrates der CDU e.V. "Die Erhöhung in Richtung 1.000 Euro ist ein längst überfälliger Schritt und eine gute Nachricht für den Mittelstand und das Handwerk", sagt Generalsekretär Wolfgang Steiger. Die Wertgrenze für die Sofortabschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern war seit den 1960er Jahren nicht angefasst worden.

Mit der Verständigung ist die Politik einer Kernforderung vor allem der im Wirtschaftsrat organisierten mittelständischen Familienunternehmen gefolgt. Konkret bedeutet dies eine erhebliche Entlastung von bürokratischen Pflichten und mehr finanzielle Mittel für wichtige unternehmerische Investitionen. Der bisherige Grenzwert für die Sofortabschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern soll von 410 Euro auf 800 Euro bis 1000 Euro angehoben werden. Eine Einigung auf den oberen Grenzwert wird noch für diese Woche erwartet.

 

Wolfgang Steiger weiter: „Deutschland ist Spitzenreiter bei Steuern und Abgaben. Die Politik muss unbedingt ein investitionsfreundliches Klima schaffen. Bei den zu erwartenden Steuereinnahmen in Höhe von 140 Milliarden Euro bis 2021 sind weitere Steuersenkungen ein Gebot der Stunde!“ Der Wirtschaftsrat fordert daher die Abschaffung des Solidaritätszuschlags, das Abschmelzen des Mittelstandsbauchs bei der Einkommenssteuer, die Erhöhung der Werbekostenpauschale sowie die Reduzierung des Einkünftekatalogs bei der Einkommenssteuer von sieben auf nur noch vier Einkunftsarten. Ferner ist die Anhebung des Jahreseinkommens notwendig, ab dem der Höchststeuersatz von 42 Prozent zu greifen beginnt, von derzeit 53.000 Euro auf 70.000 Euro.

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