16. Mai 2012
Einstimmiges Votum für Thomas Lang zum Landesvorsitzenden
Juniorenkreis Hessen fordert Verantwortung, Sparsamkeit und Besinnung auf alte Tugenden
Auf der jüngsten Mitgliederversammlung des Juniorenkreises des Wirtschaftsrats Hessen wurde der stellvertretende Landesvorsitzende Thomas Lang (Geschäftsführer at once GmbH, Bad Endbach) zum Landesvorsitzenden gewählt.

Dem Landesvorstand des Juniorenkreises gehören zudem an: Dr. Michael C. Feifel (Marsh GmbH, Frankfurt), Daniel W. Elsesser (IndustrieGrund AG, Frankfurt), Bastian Weingärtner (Feldhoff Management Services KG, Frankfurt), Prof. Dr. Alexander Bode (Technische Universität, Darmstadt), Dr. Manuel Bermes (Deutsche Bank AG, Frankfurt) und Ulf Homeyer.

 

Mehr als zwei Jahre nach Beginn der europäischen Staatsschuldenkrise zeigen die aktuellen Wahlergebnisse in Griechenland und Frankreich, dass offensichtlich genau die Parteien und Kandidaten einen großen Zuspruch erfahren, die den eingeschlagen Reform- und Sparkurs nicht nur in Frage stellen, sondern teilweise umkehren oder aushebeln wollen. 

 

„Der Juniorenkreis Hessen sieht diese Entwicklung mit großer Besorgnis. Gerade mit Blick auf unsere Zukunft, die Zukunft der heute jungen Generation, sehen wir uns bereits jetzt mit der Verantwortung aus dem Schuldenberg konfrontiert, den unsere Vorgängergenerationen angehäuft haben und zu dessen Rückzahlung diese nicht mehr in der Lage sein werden.“, erklärte Thomas Lang.

 

Als junge Leistungsträger und Unternehmer fordert der Juniorenkreis Hessen die verantwortlichen Politiker dazu auf, sich wieder verstärkt an das Bild des ehrbaren Kaufmannes zu erinnern, welcher durch seine verantwortliche Teilnahme am Wirtschaftsleben und seinen ausgeprägten Verantwortungssinn eine auf Dauer ausgerichtete und erfolgreiche Tätigkeit nicht aus dem Blick verliert.

 

Die Konsequenzen des eigenen Handelns seien vom jeweils Handelnden zu tragen - und zwar positive wie negative. Kaufleute sind seit Jahrhunderten stets für die Ergebnisse ihrer Handlungen verantwortlich. „Auch Manager bekommen Teile ihrer Gehälter nur dann ausgezahlt, wenn sie nachhaltig und positiv im Sinne des von ihnen geführten Unternehmens gehandelt haben“, so Lang.

 

Diese Verantwortung müsse auch für Staaten gelten. Es dürfe keine Transferbelastungen für einzelne Staaten innerhalb der europäischen Gemeinschaft geben. „Die Vergemeinschaftung von Schulden zum jetzigen Zeitpunkt lehnen wir ab“, sagte der neu gewählte Vorsitzende. 

 

Die möglichst schnelle Einhaltung der Schuldenbremse und deren Einführung in anderen europäischen Staaten sei die Voraussetzung überhaupt irgendwann mit der Tilgung von Schulden beginnen zu können.  Und dafür sei in weiten Bereichen weniger Staat erforderlich, statt mehr. Die Zeiten sozialer Wohltaten seien vorbei. „Eine Konzentration auf die Kernaufgaben staatlichen Handelns scheint unausweichlich.  Wir fordern dabei weder soziale Kälte noch geht es um Belehrungen oder Hetze. Klare und einfache Regeln, die jeder Privatmann oder Handwerker versteht und seit jeher anwendet, sind weder durch Wahlversprechen noch durch Taschenspielertricks auszuhebeln oder zu umgehen. Auch ein Staat kann auf Dauer nicht mehr Geld ausgeben, als er einnimmt“, erklärte Lang. 

 

Der Juniorenkreis Hessen fordert die Aufstellung moderner Haushalte, anstelle von Diskussionen über Steuererhöhung oder deren Erfindung.  „Als Vertreter eines Teils der jungen Generation wollen wir unsere Belange deutlich artikulieren und für deren Beachtung streiten. Wir stehen damit in der Tradition von Ludwig Erhard, der schon in 1958 erkannte, wie wichtig die Verantwortung des Einzelnen ist“, so Lang.

 

 

Über den Juniorenkreis im Wirtschaftsrat:

 

Der Juniorenkreis ist ein Zusammenschluss von jungen Leistungsträgern als Teil des Wirtschaftsrates Deutschland und in allen 14 Landesverbänden organisiert. Er widmet sich in seiner Arbeit den Interessen junger Unternehmer und Führungskräfte bis zu einem Alter von 40 Jahren und vertritt eine Wirtschaftspolitik im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft nach Ludwig Erhard. Der Juniorenkreis im Wirtschaftsrat Hessen hat sich als feste Institution in Frankfurt und im gesamten Bundesland etabliert.

 

Kontakt
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