10. Februar 2012
Energetische Gebäudesanierung: Länder müssen Blockadehaltung beenden!

„Die Energiewende wird scheitern, wenn die bestehenden Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz nicht genutzt werden. Die Hängepartie bei der energetischen Gebäudesanierung muss ein Ende haben“, fordert der Bundesgeschäftsführer des Wirtschaftsrates Dr. Rainer Gerding. Hintergrund ist die erneute Verschiebung der Entscheidung über die Einführung von steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten für Sanierungsmaßnahmen im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat.

"Die Politik darf ihre energie- und klimapolitischen Ziele nicht nur definieren, sondern muss auch an der Umsetzung mitwirken", so Gerding weiter. Die Länder müssen sich bewegen, denn sie profitieren massiv. Ein Euro Förderung im Gebäudebereich löst zwischen sechs und neun Euro private Investitionen aus. So werden auch Arbeitsplätze insbesondere im mittelständischen Handwerk erhalten und neu geschaffen. Zudem profitiert der Staat durch die erzielten Steuereinnahmen. Wesentlich für Investitionen in die Gebäudesanierung ist aber endlich Klarheit über die Zukunft der Fördermechanismen.


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Themenseite Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung

Dialogforum Energie

 

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