Energiepolitik

Energie muss bezahlbar bleiben und jederzeit sicher fließen können. Damit wir auch in Zukunft weltweit an der Spitze der Wirtschaftsnationen stehen, muss die dritte Energiewende innerhalb von nur elf Jahren gelingen. Für das Industrieland Deutschland – aber auch für die Bürger – gibt es nichts Schlimmeres als neue Planungsunsicherheit.
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Mit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und den eingeleiteten Reformen des Strommarktes wurden überfällige Schritte zur marktwirtschaftlichen Neuausrichtung der Energiewende eingeleitet. Das reicht aber nicht aus. Grundsatz der künftigen Energiepolitik muss es sein, mit verlässlichen Rahmenbedingungen die Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und die Investitionsbereitschaft in Deutschland wieder zu stärken. Für den Wirtschaftsrat war und ist es von grundlegender Bedeutung, die Energiewende in Deutschland und Europa konstruktiv zu begleiten und marktwirtschaftliche Elemente konsequent zu stärken.

 

Die Kernforderungen des Wirtschaftsrates:


  • Energiepolitische Gesamtstrategie: Marktpreissignale stärken, alle Flexibilitäten konsequent nutzen, Versorgung absichern und europäische Kooperation stärken! 
  • Markt- und Systemintegration von Erneuerbaren vorantreiben: Konsequente Umstellung auf wettbewerbliches technologieoffenes und europäisches Ausschreibungsverfahren für Neuanlagen umsetzen, Auslaufen der nationalen Förderungen einleiten!
  • Versorgungssicherheit in den Fokus nehmen: Marktmechanismen stärken, technologieoffenen Rahmen für Kapazitätsmechanismen in Kerneuropa etablieren!
  • Aufholjagd beim Ausbau der Stromnetze: Kosteneffizienten Ausbau auf allen Spannungsebenen sicherstellen und mit dem Zubau der Erneuerbaren synchronisieren, grenzüberschreitenden Netzausbau mit Nachbarländern voranbringen!
  • Industriekompass für Europa: Klimaschutzziele und -instrumente konsequent europäisieren, Energiekosten senken, Planungssicherheit schaffen und Investitionsklima stärken!
  • Neuausrichtung der Energie- und Klimapolitik: Doppelbelastungen und nationale Alleingänge beenden, Energie- und Klimapolitik aufeinander abstimmen, EU-Emissionshandel als Leitinstrument etablieren!
  • Stärkung der Energieforschung: Sektorübergreifende Innovationen in den Fokus nehmen und Fördermechanismen an Effizienz ausrichten!
  • Wettbewerbsfähige Energiearchitektur in Europa: EU-Binnenmarkt zügig vervollständigen und Strategien im Bereich Energiepolitik stärker verzahnen!
    Wirtschaftsrat Deutschland: Die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft
    Vorsitzender der Bundesfachkommission


    Dr. Karsten Wildberger
    Chief Operating Officer
    E.ON SE

     

    Stellv. Vorsitzende

     

    Wolfgang Anzengruber
    Vorsitzender des Vorstandes
    VERBUND AG

    Wien/Österreich

     

    Dr. Martin Grundmann
    Geschäftsführer
    ARGE Netz GmbH & Co. KG Breklum

    Kontakt
    Dr. Bernd Weber
    Bereichsleiter Industrie, Energie, Umwelt
    Telefon: 030 / 240 87-221
    Telefax: 030 / 240 87-206

    b.weber
    @wirtschaftsrat.de
    Wirtschaftsrat der CDU e.V.
    Bundesgeschäftsstelle
    Luisenstraße 44
    D-10117 Berlin