29. Juli 2020
Entlastungen statt Eingriffe in unternehmerische Freiheit
Wolfgang Steiger: Gesetzesentwurf zum Verbot von Zeitarbeit und Werkverträgen in der Fleischindustrie geht zu weit

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert Entlastungen für Betriebe statt immer neuen Eingriffen in die unternehmerische Freiheit. „Der Gesetzesentwurf zum Verbot von Zeitarbeit und Werkverträgen in der Fleischindustrie geht zu weit“, sagt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates. „Er ist gerade für mittelständische Betriebe nach Datenschutzgrundverordnung, Mindestlohn-Dokumentation und ,Entgeltgleichheitsgesetz‘ ein weiterer regulatorischer Mühlstein um den Hals. Zeitarbeit und Werkverträge sind für Unternehmer in Deutschland ein zentrales Element, um durch arbeitsteilige Beschäftigung Flexibilität zu erhalten und Spitzen abzufedern.“

Statt immer neuen Eingriffen in die unternehmerische Freiheit ist es aus Sicht des Wirtschaftsrates nun endlich an der Zeit für Entlastungen. „Nach den beispiellosen Belastungen der Wirtschaft und insbesondere des Mittelstandes durch Corona-Krise und Shutdown rollt voraussichtlich ab Herbst eine Insolvenzwelle auf uns zu“, warnt Wolfgang Steiger. Deshalb muss es doch jetzt darum gehen, unsere Betriebe zu stärken, Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten und unsere Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen", fordert Wolfgang Steiger. „Wir brauchen endlich spürbare Entlastungen für Bürger und Unternehmen, um die Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland nach der Krise zu sichern.“

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