29. November 2012
Europasymposion
"Zukunft Europa: Neue Wege, neues Vertrauen, neues Wachstum"

Die europäische Währungsunion steht vor gewaltigen Mammutaufgaben. Die Märkte müssen von der Wandlung der EU zu einer Stabilitätsunion überzeugt werden. Gleichzeitig gilt es, dem europäischen Projekt wieder Herz und Seele geben, damit sich die Bürger nicht von Europa abwenden.

 

An diesem kritischen Punkt ist es von entscheidender Bedeutung, Dynamik und Perspektive nach vorne zu entfalten. So wie es 1989 den Delors-Bericht gab, der den Weg in die heutige Währungsunion vorzeichnete, brauchen wir auch jetzt eine eindeutige Agenda für die künftige Integration und den klaren Weg dorthin. Was uns am meisten fehlt, sind langfristige freiwillige Entscheidungen, die gemeinsam überlegt wurden und die keine „alternativlosen“ Notfalllösungen sind.

 

Die dramatische Schulden- und Vertrauenskrise kann nur überwunden werden, wenn es gelingt, einen verbindlichen europäischen Ordnungsrahmen zu schaffen, der Disziplin und Wachstum verbindet. Es gilt den defensiven Charakter der Politik der ständig nachhinkenden Rettungspakete endlich durch Gestaltungskraft und Zukunftsperspektive zu ersetzen.

 

Vor diesem Hintergrund kommt es mehr denn je auf eine starke Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft an, gemeinsam Verantwortung für Europa zu übernehmen. Der Wirtschaftsrat möchte hierfür ein kraftvolles Signal setzen. Gemeinsam mit Bundesbankpräsident Dr. Jens Weidmann, EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier und weiteren hochkarätigen Entscheidungsträgern möchten wir die zentralen Weichenstellungen erörtern, die Europa gestärkt aus der Krise kommen lassen.

 

"Zukunft Europa: Neue Wege, neues Vertrauen, neues Wachstum"

Donnerstag, 29. November 2012, 16.30 bis 19.30 Uhr,

 

Landesvertretung Nordrhein-Westfalen beim Bund
Hiroshimastraße 12-16, 10785 Berlin.

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