24. Juli 2012
Faszinierendes Universum: Astronomie in Heidelberg
Sektion Rhein-Neckar besucht das neue Haus der Astronomie in Königsstuhl
„Heute begeben wir uns auf eine Reise fernab unserer Unternehmen und Firmen“, leitete Steffen Knaus den Abend im neuen Haus der Astronomie in Königsstuhl ein.
Prof. Dr. Joachim Wambsganß (Foto: Wirtschaftsrat)

Die Mitglieder der Sektion Rhein-Neckar wurden durch den Gastgeber Prof. Dr. Joachim Wambsganß, Direktor des Zentrums für Astronomie der Universität Heidelberg, und Steffen Knaus, Sprecher der Sektion Rhein-Neckar, zur Veranstaltung unter dem Motto „Faszinierendes Universum: Astronomie in Heidelberg“ begrüßt.

(Foto: Wirtschaftsrat)

Unter der Überschrift „Planeten, Sterne, Galaxien – Aktuelles aus der Forschung“ führte Prof. Dr. Joachim Wambsganß die Zuhörer in das Thema Astronomie ein. Er schilderte die Entwicklung und den Stand der Forschung, und wusste auch humorvoll von der besonderen Dichte von Astronomen in Heidelberg zu bereichten.

 

Anschließend sprach Dr. Markus Pössel, Leiter Haus der Astronomie Heidelberg, über „Das neue Haus der Astronomie“. Das Haus der Astronomie hat Ende 2011 sein eigenes Gebäude auf dem Königstuhl in Heidelberg bezogen und will die Faszination der Astronomie in die breite Öffentlichkeit und in die Schulen tragen, den Austausch der Wissenschaftler untereinander fördern, und den Medien und der Allgemeinheit astronomische Erkenntnisse möglichst verständlich zugänglich machen. Das galaxienförmige Gebäude verfügt über einen Hörsaal mit Kuppelprojektion in einer Kuppel von 14 Metern Spannweite, einen Ausstellungsbereich, Arbeits-, Labor- und Seminarräume und bietet somit erstklassige Arbeits- und Forschungsbedingungen. Führungen im Haus und zum Teleskop der Sternwarte schlossen sich an.

Prof. Dr. Joachim Wambsganß erläutert den Teilnehmern die Giordano-Scheibe (Foto: Wirtschaftsrat)

„Wann haben Sie zuletzt in die Sterne geschaut? Mit dieser 'Reise durch die Galaxie' haben wir einen anderen Blick bekommen. Ein anderes Verständnis und vor allem eine Vorstellung der Bedeutung der Forschung hier vor Ort. Wissenschaftliche Erkenntnisse, die gleichfalls wieder ihren Eingang in unternehmerische Entwicklungen ziviler Art haben und im industriellen Bereich den Fortschritt voran bringen“, fasste Steffen Knaus zusammen.