11. Februar 2020
Fernbahnhof Altona: Wirtschaftsrat fordert schnellen Baubeginn
Dr. Henneke Lütgerath: Bürgerbeteiligung muss Grenzen haben

Der Wirtschaftsrat Hamburg begrüßt den Durchbruch für die Verlegung des Fernbahnhofs Altona an den Diebsteich und fordert einen schnellen Baubeginn. „Jetzt gilt es – trotzt Bürgerschaftswahl – keine weitere Zeit zu verlieren. Das Projekt hat enorme Bedeutung für die verkehrliche und städtebauliche Entwicklung im Bezirk Altona. Der gesamte Hamburger Westen profitiert von der Verlegung“, erklärt der Landesvorsitzende Dr. Henneke Lütgerath.

 
Nach Ansicht des Wirtschaftsrates ist auch dieses Projekt wieder ein Beleg dafür, dass sich Klagen von Verbänden und Bürgerinitiativen gegen wichtige Infrastrukturprojekte mehr und mehr zum fatalen Volkssport in Deutschland entwickeln. „Mehr als ein Vierteljahrhundert ist seit den ersten Planungen zur Verlegung des Fernbahnhofs Altona ins Land gezogen. Wir können uns diese ineffizienten Strukturen und Prozesse, die überall im Land wichtige Bau- und Infrastrukturprojekte ins Stocken bringen, nicht leisten. Es ist wichtig, dass Bürger sich politisch engagieren und frühzeitig in Projekte einbezogen werden. Die Bürgerbeteiligung muss aber auch Grenzen haben. Sie darf nicht so weit gehen, dass die Durchführung von Infrastrukturvorhaben über Jahre verzögert wird und wirtschaftlicher Schaden entsteht“, betont Henneke Lütgerath.

Kontakt
Christian Ströder
Referent für Wirtschaftspolitik
Wirtschaftsrat der CDU e.V. Landesverband Hamburg
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