11. November 2015
Flexi-Rente: Große Koalition erfüllt Kernforderung des Wirtschaftsrats
Wolfgang Steiger: Erfolg nach monatelanger Kampagne

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. begrüßt die Einigung der Großen Koalition zur Flexi-Rente. „Diese Forderung wurde in den vergangenen Monaten permanent sowohl an die Fachpolitiker gerichtet als auch über die Medien verbreitet. Ziel war die Abschaffung der Arbeitgeberbeiträge für länger arbeitende Beschäftigte, um für sie einen Anreiz zu schaffen. Jetzt wurde im ersten Schritt erreicht, dass sie keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung mehr zahlen müssen“, sagt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrats.  

„Die Fehlentscheidung der Rente mit 63, mit der Hundertausende von Fachkräften in den Ruhestand geschickt wurden, ist damit zwar nicht aufgehoben. Doch mit der Flexi-Rente schaffen wir den richtigen Ansatz, um die demografische Herausforderung zu bewältigen“, so Wolfgang Steiger weiter. Vergangene Woche forderte Wolfgang Steiger im Interview mit der Rheinischen Post erneut mehr Ehrlichkeit in der Rentenpolitik, anstatt weiterhin teure Geschenke zu Lasten der zukünftigen Generationen zu verteilen. 

 

Auszug weiterer Positionierungen des Wirtschaftsrats in den letzten Monaten, die zu diesem Erfolg geführt haben:

 

  • Wolfgang Steiger in der FAZ vom 24. Juni 2015: „Die Große Koalition steht nach der Einführung der Rente mit 63 in der Pflicht, endlich ein kräftiges Signal für einen späteren, flexibleren Renteneintritt entgegenzusetzen"

 

  • Wolfgang Steiger in der Welt vom 20. April 2015: „Wenn die Fraktionsspitze der Union dieses Thema nicht vorantreibt, hat sie den Kritikern der Rente mit 63 nur ein Zuckerle für ihre Zustimmung im Bundestag hingehalten, sie aber letztlich veräppelt".

 

  • Gastbeitrag von Wolfgang Steiger in der Zeit vom 31. Juli 2014: „Das Rentenpaket ist beschlossen. Nun gilt es, die Milliardenbelastungen für die Beitragszahler abzufedern – mit einer Flexi-Rente und einer längeren Lebensarbeitszeit.“
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