04. August 2016
Flüchtlinge dienen als Vorwand für den Griff in den Gesundheitsfonds
Wolfgang Steiger: Wettbewerb im Gesundheitsmarkt nicht ausbremsen

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. kritisiert die im Kabinett beschlossene Entnahme von 1,5 Milliarden Euro aus den Reserven des Gesundheitsfonds. „Die Flüchtlinge werden instrumentalisiert, um im Wahljahr die Krankenkassenbeiträge nicht übermäßig ansteigen zu lassen“, kritisiert Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates.

Vielmehr sollte eine stärkere Ausdifferenzierung der Zusatzbeiträge im nächsten Jahr zu mehr Wettbewerb und Transparenz im Gesundheitsmarkt führen. „Unterschiedlich hohe Zusatzbeiträge sind durchaus wünschenswert, denn sie fördern den Wettbewerb zwischen den Krankenkassen und tragen zu effizienteren Strukturen bei. Der Gesundheitssektor muss durch eine höhere Produktivität und innovative Geschäftsmodelle zur Kostendeckung beitragen. Aber auch die Eigenverantwortung der Bürger kann bei der Absicherung im Gesundheitsbereich ausgebaut werden“, betonte Wolfgang Steiger.

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