26. Mai 2014
Fördern und Fordern - Unterstützung von mittelständischen Unternehmen in Sachsen-Anhalt
Mehr als 30 Unternehmer der Region folgten der Einladung des Wirtschaftsrates Harz zu einer Veranstaltung zum Thema "Fördern und Fordern - Unterstützung von mittelständischen Unternehmen in Sachsen-Anhalt". Klares Fazit: Förderung sollte immer nur Hilfe zur Selbsthilfe sein.
stehend: Minister Hartmut Möllring, Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft, Sachsen-Anhalt Foto: Wirtschaftsrat

Nach der Begrüßung durch den Sektionssprecher der Sektion Harz, Daniel Trutwin, und Gastgeber Ralph Angerstein folgte das Grußwort von Andreas Flügel, Referatsleiter Wirtschaftsförderung, Verwaltungssteuerung und Öffentlichkeitsarbeit, Stadt Blankenburg.


Im Anschluss eröffnete Minister Möllring sein Impulsreferat: „Förderung sollte (…) immer nur Hilfe zur Selbsthilfe sein. Daher greift die Landesregierung auch nur dort unterstützend ein, wo Eigeninitiative und Selbsthilfe nicht ausreichen, um Wettbewerbsnachteile auszugleichen.“ Ziel jeder Förderung müsse es sein, Eigeninitiative anzuregen und Selbsthilfe zu unterstützen, ohne jedoch die Eigenverantwortung erlahmen zu lassen oder gar zu ersetzen.


Eine große Herausforderung in den nächsten Jahren werde die steigende Knappheit an Fachkräften darstellen, die besonders die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) betreffen werde. Um hier Ausbildungsmaßnahmen zu flankieren „werden wir Investitionen auch in den kommenden Jahren finanziell umfangreich unterstützen – vor allem im Mittelstand. Wie bisher wird der Großteil der Investitionsförderung zwischen 70 und 80 Prozent wieder für KMU zur Verfügung stehen“, so Minister Möllring weiter.

Im Anschluss an die Ausführungen folgte eine lebhafte Diskussion, bei der die Anwesenden aus ihren Erfahrungen in den eigenen Betrieben schöpfen konnten, gefolgt von geselligem Ausklang am italienischen Buffet.