31. Mai 2010
Forge Saar weltweit an der Spitze der Schmiedetechnik
CDU-Wirtschaftsrat besuchte Saarstahl in Völklingen
Völklingen. Die größte industrielle Investition der letzten drei Jahrzehnte an der Saar, die neue Schmiede der Saarstahl-Gruppe, wurde am letzten Maitag dem Wirtschaftsrat der CDU Saarland bei einem Besuch von rund 100 Mitgliedern und Freunden vorgestellt.

In Vertretung des erkrankten Landesvorsitzenden Wendelin von Boch, er befindet sich nach einer Operation auf gutem Wege der Besserung, dankte Wolfgang Holzhauser für den Vorstand des CDU-Wirtschaftsrates an der Saar für die Einladung der Saarhütte. 

Dr. Klaus Harste, Vorstandsvorsitzender der Saarstahl AG, und Dr. Christian Roth, Sprecher der Geschäftsführung der Saarschmiede GmbH Freiformschmiede (Forge Saar), erläuterten vor Ort in Völklingen das Großprojekt. Anschließend besichtigten die Besucher die bis zu 530 Meter langen Hallen, in denen die neue Schmiede mit einem Investitionsaufwand von 450 Millionen Euro errichtet wurde.

Harste und Roth unterstrichen die Bedeutung der neuen Schmiede für den Saarstahl-Konzern, der nun über die modernste und wohl auch beste Schmiede der Welt verfügt. Mit der Forge Saar will Saarstahl vor allem an den in den nächsten Jahrzehnten anstehenden internationalen Investitionen in Energiegroßtechnik profitieren - handele es sich um Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerke. 

Schon 2011 will das Unternehmen einen Umsatz von 500 Millionen Euro erzielen, nach rund 380 Millionen Euro in 2009. Die Zahl der Beschäftigten, es handelt sich um hochqualifizierte Arbeitsplätze, ist bereits auf über 1100 gestiegen; durch die neue Großschmiede werden insgesamt 350 neue Arbeitsplätze in Völklingen geschaffen.