12. Februar 2020
Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet über Finanzmarktklausur
Astrid Hamker: Niedrige Zinsen sind keinesfalls langfristig gesichert

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. warnt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vor der Annahme, niedrige Zinsen als langfristig gesichert anzusehen und die staatlichen Schulden in die Höhe zu treiben. „Das Beispiel Japan spricht gegen diese Annahme. Die Regierung in Tokio hat in den neunziger Jahren die Investitionen verdoppelt, das Wachstum ist dennoch weiter gesunken“, wird Präsidentin Astrid Hamker aus ihrer Eröffnungsrede der Finanzmarktklausur in Berlin zitiert. 

Ebenso wird Finanzstaatssekretär Jörg Kukies zitiert. Er sprach über das Vorhaben der Bundesregierung, Risikokapitalgeber zu ermuntern, in schnell wachsende Unternehmen zu investieren. Dabei ging er auf die Forderung des Wirtschaftsrates ein, für diese Zwecke keinen Staatsfonds etablieren zu wollen. Nach wie vor haben es Unternehmen in Deutschland schwer, größere Summen an Risikokapital aufzubringen. Hier stimmte er der Kritik des Wirtschaftsrates zu, wonach auf diesem Gebiet Nachholbedarf bestehe.

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