19. November 2015
Für eine neue Gründerzeit
Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft
Die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft sei ein Entwicklungsmotor für die Zukunft, sagte Reutlingen/Tübingens Sektionssprecher Torsten Lehmkühler anlässlich der Veranstaltung bei der ESB Business School in Reutlingen. Dekan Prof. Dr. Ottmar Schneck und Bianca Fecker vom Career Center stellten die verschiedenen Kooperationsformen vor. Von allen Seiten wurde bemängelt, dass es in Baden-Württemberg keine Gründerkultur gebe.
Torsten Lehmkühler, Bianca Fecker und Prof. Dr. Ottmar Schneck

Die ESB sei eine der führenden Fakultäten für Internationale Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen und gehöre zu den fünf Fakultäten der Hochschule Reutlingen. Als eine der ersten Fakultäten in Deutschland habe die ESB Business School vor über 30 Jahren internationale Doppelabschlüsse sowie MBA Programme eingeführt. Die Studierenden kommen wegen der internationalen Studien- und Karrieremöglichkeiten aus der ganzen Welt ins Schwabenland, erklärte Schneck.

Eine effektivere Kooperation zwischen wissenschaftlichen Institutionen und Wirtschaftsunternehmen (z.B. bei der Hilfe von Gründungen, beim Recruiting oder beim Finden von Experten) könne die Innovationsleistung des Wirtschaftsstandorts Deutschland noch zusätzlich steigern. Schneck und Fecker zeigten auf, wie sie diesen Prozess für die ESB Business School managen und wie man Partner oder Förderer werden kann.

Beim Thema Entrepreneurship belege Baden-Württemberg leider den letzten Platz. Es gebe keine Gründerszene und keine Kultur des Scheiterns in Stuttgart und Umgebung mehr. Dies müsse auch ein politisches Ziel sein, sagte Schneck. Die Curricula müssten dafür angepasst werden und potentielle Gründer finanziell ausgestattet werden.