28. Januar 2016
Gabriels „Anti-Exit-Gesetz“ bremst Startups aus
Dr. Alexander Bode: Erweiterung des Fusionskontrollrechts schwächt deutsche Startup-Szene

Der Junge Wirtschaftsrat der CDU e. V. kritisiert den von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel angekündigten Entwurf zur Ausweitung des Fusionskontrollrechts scharf. „Den Wettbewerbsbehörden bei Übernahmen von Startups ein umfangreicheres Kontrollrecht einzuräumen erweist sich als Bremsklotz für jeden Investoren, der in Deutschland in die Gründerszene investieren will. Soll das jetzt die große Modernisierungsinitiative der SPD sein?“, kritisierte Dr. Alexander Bode, Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrates.

 

Dieser Vorstoß kann sehr schnell ein negatives Klima für internationale Investoren und hiesige Unternehmensgründungen schaffen. Alexander Bode weiter: „Wenn wir Sonderreglungen zur Fusionskontrolle durch das Bundeskartellamt zulassen, beispielsweise in solchen Fällen, bei denen der Kaufpreis besonders hoch ist, zeigt sich Deutschland wieder als Regulierungstreiber. Vielmehr entscheidend ist, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Investoren als Kapitalgeber anziehen“.

 

Die hier ansässige Startup-Szene drohe mit einer solchen Anwendung international zurückzufallen. „Gerade das Instrumentarium des Exits – also des Verkaufs des Startups -  ist grundlegend, damit die Unternehmensgründung die notwendige Schnelligkeit des Wachstums und die dringend erforderliche Internationalisierung erreicht“, bekräftigte  Dr. Alexander Bode.

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