22. Mai 2014
Generationenvertrag vor dem Aus
Sabine Griebsch: Rentenpaket in Einzelpunkten abstimmen lassen

Die Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen-Anhalt des Jungen Wirtschaftsrates der CDU e.V., Sabine Griebsch, ruft die jungen Abgeordneten im Bundestag auf, sich über Parteigrenzen hinweg für mehr Generationengerechtigkeit einzusetzen. „Bei der Abstimmung über das Rentenpaket muss der Fraktionszwang aufgehoben werden. Es geht hier um die Grundsatzfrage der Generationengerechtigkeit, nicht um Parteipolitik. Die Kostenlawine, die auf die junge Generation zukommt, wird von den verantwortlichen Politikern nahezu ausgeblendet.“


Die Kritik des Jungen Wirtschaftsrats richtet sich vor allem gegen die Pläne der Bundesregierung, über das Rentenpaket im Ganzen abzustimmen. „Teile des Rentenpakets tragen die nachfolgenden Generationen doch durchaus mit. Daher sollte über die Reformbeschlüsse in Einzelpunkten abgestimmt werden. Der Generationenvertrag ist keine Einbahnstraße, es geht hier um ein faires Geben und Nehmen. Wenn das Rentenpaket so beschlossen wird, wie es von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles vorgelegt wurde, wäre das eine einseitige Aufkündigung des Generationenvertrages“, kritisiert Sabine Griebsch.


„Bereits jetzt müssen junge Menschen doppelt bezahlen: Einmal für die heutigen Rentner und zweitens für die eigene Versorgung. Dabei gehört Deutschlands Gesellschaft zu den ältesten der Welt. Dass jetzt sogar die Flexi-Rente in Frage gestellt wird, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Mit weitsichtiger Politik hat das nichts mehr zu tun“, stellt die Vorsitzende vom Jungen Wirtschaftsrat fest.

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