08. Februar 2012
German Halcour als Sektionssprecher wiedergewählt
Die Mitglieder der Sektion Wetterau im Wirtschaftsrat Hessen wählten auf der turnusgemäßen Mitgliederversammlung in Bad Vilbel German Halcour für zwei weitere Jahre in das Amt des Sektionssprechers. Halcour ist Geschäftsführer der Lahmeyer Rhein Main GmbH (Bad Vilbel). In den Sektionsvorstand wurden weiterhin gewählt:
  • Dr. Norbert Stenzel, Geschäftsführer der Wetterauer Lieferbeton GmbH&Co.KG (Bad Nauheim)
  • Stefanie Knitterscheidt, EUROCOMP Elektronik (Bad Nauheim)
  • Dr. Anna-Elisabeth Strack, Rechtsanwältin (Bad Vilbel)
  • Klaus-K. von Hase-Koehler, Versicherungsmakler (Karben)
  • Anne Demberg, Direktorin Strategisches Management Stada Arzneimittel AG (Bad Vilbel)
  • Rüdiger Wiechers, Stadtrat (Bad Vilbel).

 

Zu kooptierten Mitgliedern des Vorstandes wurden gewählt: die hessische Staatsministerin Lucia Puttrich und als Junior-Vorstand der Wirtschaftsingenieur in der Fa. Lahmeyer, Henning Schöbener.

 

German Halcour zog in seinem Jahresbericht eine positive Bilanz. So habe sich die Mitgliederzahl in der Sektion leicht nach oben entwickelt. Er lobte die gemeinsamen Veranstaltungen mit der Sektion Main-Kinzig und hob besonders die Aktion der Wetterauer Sektion „E-Plus“ hervor. Dabei werden neue Wege der Stadtentwicklung beschritten  -  etwa Häuser angeboten, die mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen. Auch in diesem Jahr würden wieder eine ganze Reihe von großen Veranstaltungen angeboten wie etwa ein Vortragsabend mit der hessischen Staatsministerin Puttrich zum Thema Energiewende. Es sei ebenfalls geplant, einen regelmäßigen „Stammtisch“ einzurichten.

 

Im Anschluss an die Wahl sprach die Staatsministerin Lucia Puttrich anschließend zu den in  Hessen heiß diskutierten Themen Flughafenausbau und alternative Energien. In Sachen Flughafen habe die Diskussion inzwischen eine emotionsgeladene Stimmung erzeugt, die eine vernünftige, sachliche Auseinandersetzung vermissen lasse. Sie sei erstaunt darüber, dass sich diejenigen, die von der neuen Landebahn profitierten (letztlich auch Unternehmer) nicht, oder nicht positiv zu Wort meldeten. Der Ärger vieler Menschen über den Fluglärm sei verständlich, doch solle man statt eine „Betroffenheitskultur“ zu pflegen, auch die großen Chancen deutlich machen.

 

Ähnliches gelte für das Thema Energie. Die beschlossene Energiewende böte „unendlich viele Chancen und ein hohes Entwicklungspotential für deutsche Unternehmen, wenn wir den Weg hin zu den erneuerbaren Energie mutig gehen“.