25. März 2015
Giengen an der Brenz -Vision 2020
Traditionelle Mittagsrunde mit Gerrit Elser
Traditionelle Mittagsrunde mit Gerrit Elser, Oberbürgermeister der Stadt Giengen an der Brenz
Franz Rieger und OB Gerrit Elser (Foto: WR)

„Den Ländlichen Raum stärken, deshalb wollen wir uns den Herausforderungen der Kommunen der Region um Heidenheim und Giengen an der Brenz widmen“ eröffnete Franz Rieger, Sprecher der Sektion Heidenheim, mit seiner Begrüßung die traditionelle politische Mittagsrunde der Sektion Heidenheim im Hotel Salzburger Hof in Giengen an der Brenz, um den Austausch zwischen Wirtschaft und Industrie sowie der Politik weiter zu fördern.

 

Politische Entscheidungen betreffen Unternehmen und Mittelstand häufig unmittelbar, insbesondere auf kommunaler Ebene. Gerade für Wirtschaftsunternehmen und die Industrie können diese, gerade auch im Hinblick auf Standortentscheidungen, maßgeblich sein.

„Giengen an der Brenz –Vision 2020“ (Foto: WR)

Die nunmehr schon traditionelle Mittagsrunde der Sektion Heidenheim bat den erschienenen  Mitgliedern und ihre Gästen, allesamt Vertreter der regionalen Wirtschaft und Industrie, die Möglichkeit zum Austausch mit führenden Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Dieses Mal konnte die Sektion Heidenheim Gerrit Elser, den Oberbürgermeister der großen Kreisstadt Giengen an der Brenz, für diesen Austausch gewinnen.

 

Seit dem Jahr 2009 lenkt OB Elser nun die Geschicke der Stadt. Die Infrastruktur der Großen Kreisstadt zu erhalten und weiter fort zu entwickeln und gleichzeitig den Charme und die Eigenart der Kernstadt und ihrer Teilorte zu wahren, steht dabei im Fokus seiner Arbeit.

 

Die derzeitigen Schwerpunkte der kommunalen Aufgaben sind der Ausbau der Bildungs- und Betreuungsangebote im Bereich der Kindertagesstätten, die Weiterentwicklung der Schulentwicklungsplanung und vor allem anderen die weitere kontinuierliche Konsolidierung der städtischen Finanzen und des Haushaltes.

 

In seinem Vortrag sprach er über die wichtigsten Entwicklungen und Planungen der Stadt und erläuterte seine weitere Vision für die zukünftige Entwicklung der Stadt.

Für eine Stärkung des Ländlichen Raumes (Foto: WR)

Weniger bekannt ist z.B. auch, dass von Giengen und Burgberg aus die Emanzipationsbewegung der Frauen wichtige Impulse erhielt. Herausragende Persönlichkeiten erwarben sich hohe Verdienste: Lina Hähnle als Gründerin des Bundes für Vogelschutz, später NABU, Margarete Steiff als Gründerin der bekannten Spielwarenfabrik und Maria Gräfin von Linden als erste Professorin der Naturwissenschaften in Deutschland. Als Industriestandort bietet Giengen zahlreiche Arbeitsplätze bei hoher Wohnqualität und attraktivem Freizeitangebot in reizvoller Landschaft.

 

„Es wurde bereits Vieles erreicht in Giengen, und doch ist man noch lange nicht am Ende: Schneller Breitband- und Internetausbau, Elektrifizierung und Ausbau der Brenzbahn sind nur ein paar Herausforderungen, denen sich Stadt und Region auch künftig stellen müssen. Wir werden diese Aufgaben weiterhin begleiten und uns für eine starke Region und eine Stärkung des Ländlichen Raumes einsetzen“ fasste Franz Rieger zusammen. Anschließend gab es nach dem Vortrag bei einem gemeinsamen Mittagsessen die Möglichkeit zur Diskussion und lebhaften Austausch über diese Themen.