15. April 2013
Gier und Abzocke sind nicht das Leitbild der Sozialen Marktwirtschaft
Der Vorsitzende des Wirtschaftsrates Saarland der CDU, Wolfgang Holzhauer, hat die Chefs der deutschen Unternehmen daran erinnert, dass Gier und Abzocke nicht typisch für die Soziale Marktwirtschaft sind.

Als Leitbild des Wirtschaftens hier zu Lande solle vielmehr der ,,ehrbare Kaufmann“ gelten. In der Wirtschaftsordnung Ludwig Erhards werde der Interessenausgleich für alle über den Markt gesucht, allerdings nach gesetzlich normierten Regeln.Laut Holzhauer funktioniert das System auch heute noch. ,,Die große Mehrzahl der Unternehmer, und ich denke hier in erster Line an die Hunderttausende von Mittelständlern in Deutschland, sind ehrbare  Geschäftsleute!“ Sie lieferten für  einen ordentlichen Preis auch eine ordentliche Leistung ab.Leider gebe es immer wieder Ausreißer im System. Derzeit stünden diesbezüglich vor allem die Banker in der Kritik. Sie aber auch andere wirtschaftliche Führungskräfte stünden immer wieder im Verdacht, sich  unangemessen hohe Gehälter und Boni zu genehmigen. In Verbindung mit sehr niedrigen Löhnen in manchen Branchen entstehe ein weit verbreitetes Gefühl von  sozialer Ungerechtigkeit. Holzhauer mahnte, mit gutem Beispiele voranzugehen und den Zusammenhalt der Gesellschaft zu stärken.

 

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