19. Januar 2015
Kurt J. Lauk: Mehr Ehrlichkeit in der Griechenland-Debatte
Schuldenschnitte helfen nicht

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert eine aufrichtige Auseinandersetzung in der Diskussion über die Finanzkrise in Griechenland. „Wir brauchen dringend mehr Offenheit und Realismus in der Griechenland-Krise. Drei Punkte sind dabei entscheidend: Kein Abweichen vom Prinzip der Konditionalität, kein weiteres Entfernen der EZB von ihrer Kernaufgabe und mehr Erhrlichkeit in der Debatte", erklärte der Präsident des Wirtschaftsrates, Kurt J. Lauk, in der Huffington Post. 
Griechenland zeigt auch die Problematik von Sovereign Risks und muss deshalb eine Warnung an die EZB sein. Wenn die EZB Staatsanleihen kauft und dann eine neue Regierung eine Umschuldung durchsetzt, erleidet die Zentralbank und damit der europäische Steuerzahler Verluste.

"Fakt ist: Es wird Jahre dauern bis Griechenland seine Strukturreformen in Gang bekommt und wieder auf einen positiven Wachstumspfad einschwenkt. Solange helfen keine Schuldenschnitte und solange verpuffen auch alle Finanzhilfen der Länder der Eurozone. Wir müssen es beim Namen nennen: Griechenland wird auf absehbare Zeit nicht im Stande sein, seine Schulden zu bedienen", kritisiert Lauk.

Lesen Sie den vollständigen Artikel der Huffington Post online unter folgendem Link.

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