13. Februar 2017
Griechischer Oppositionschef sucht Gespräch mit dem Wirtschaftsrat
Wolfgang Steiger in heutiger F.A.Z.: Nur Realitätssinn kann Basis für neue Strategie sein

Der Wirtschaftsrat setzt sich schon seit Beginn der Eurokrise für eine enge Verknüpfung von Hilfen gegen Reformen ein. Nun sucht der griechische Oppositionschef und Vorsitzende der oppositionellen Nea Dimokratia, Kyriakos Mitsotaki, mit dem Wirtschaftsrat das Gespräch: "Der Oppositionschef will erklären, wie er Griechenland aus der Krise führen möchte - auch vor dem einflussreichen Wirtschaftsrat der CDU", berichtet die F.A.Z. in ihrer heutigen Ausgabe. Dabei greift sie die Warnungen Wolfgang Steigers vor weiteren Milliardengeschenken auf. "Die bisherigen Hängepartien und die Unsicherheit haben wir mit vielen Milliarden Euro und einem massiven Vertrauensverlust in das europäische Projekt viel zu teuer erkauft. Trotzdem ist keinerlei Perspektive erkennbar. Es ist höchste Zeit für einen Neustart", fordert Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates.

"Der Ansatz von FDP-Chef Christian Lindner, darüber nachzudenken, wie wir Griechenland zwar in der EU und ihrer Solidargemeinschaft halten, aber aus der Eurozone hinausbegleiten, ist deshalb richtig", argumentiert Wolfgang Steiger weiter. "Die Prognosen von EU-Kommission und IWF zur künftigen Entwicklung unterscheiden sich fundamental. Nur mehr Realitätssinn, dass auf dieser Basis kein gemeinsamer Kurs gefunden werden kann, kann Grundlage für eine Einigung sein. Das ist nicht nur gut für Griechenland, sondern für ganz Europa."

 

Hier gelangen Sie zum vollständigen Artikel.

Kontakt
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Pressestelle
Luisenstraße 44, 10117 Berlin

Telefon: 030 / 240 87-301
Telefax: 030 / 240 87-305

pressestelle@wirtschaftsrat.de