07. Juni 2019
Große mediale Resonanz zum Amtsantritt von Astrid Hamker
Klare Positionierungen unserer neuen Präsidentin in BILD, Handelsblatt, Funke-Gruppe, NOZ und weiteren Medien

Direkt nach ihrer Wahl am Dienstag hat die neue Präsidentin des Wirtschaftsrates Astrid Hamker in zahlreichen Medien deutliche Akzente gesetzt. „Das schlechte Wahlergebnis ist Folge der inhaltlichen Entkernung seit über einem Jahrzehnt und der zweite Tiefpunkt nach dem Desaster bei der Bundestagswahl“, sagte sie dem Handelsblatt. „Da kam auch der Wunsch nach einem Kurswechsel zum Ausdruck. Ich denke, dass Annegret Kramp-Karrenbauer erkannt hat, dass sie mehr starke Köpfe braucht, um die CDU breiter aufzustellen. Friedrich Merz, der ja auch als Vizepräsident im Wirtschaftsrat kandidiert, steht für einen wirtschaftsfreundlichen Kurs. Da muss die CDU noch mehr liefern.“ In der Neuen Osnabrücker Zeitung erklärte Hamker, die CDU dürfe der SPD nun auf keinen Fall teure Rabatte gewähren. „Die Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung, das Vorzeigeprojekt der SPD, oder andere soziale Wohltaten sind Fehler, die verhindert werden müssen“, warnte sie. „Die Grünen müssen im Übrigen ihre Technologiefeindschaft ablegen, die dem Industriestandort letztlich schadet.“

Auch beim Thema Klimaschutz müsse deshalb mit Augenmaß und Verstand vorgegangen werden, mahnte Astrid Hamker gegenüber der BILD: "Die berechtigten Ziele des Klimaschutzes sind mit wirtschaftlicher Vernunft und sozialer Sicherheit zu verbinden. Niemandem, zu allerletzt dem Klima, ist geholfen, wenn in Deutschland mit seinem Anteil von unter drei Prozent am Kohlendioxinausstoß die Wirtschaft in die Knie geht und Arbeitsplätze verloren gehen. Dann ahmt uns auch keiner in Europa und weltweit nach." Nicht zuletzt gelte es, die arbeitende Bevölkerung wieder in den Mittelpunkt politischer Überlegungen zu rücken: „Der Gerechtigkeitsbegriff muss auch für die gelten, die tagtäglich aufstehen, um dieses Land nach vorne zu bringen“, sagte Astrid Hamker der Funke-Gruppe (Westdeutsche Allgemeine, Hamburger Abendblatt, Thüringer Allgemeine, Berliner Morgenpost). „Da ist etwas ganz schön durcheinander geraten. Der Wirtschaftsrat steht für die Forderung nach einem kompletten Abbau des Solidaritätszuschlags.“

 

Lesen Sie hier das Interview mit Astrid Hamker im Handelsblatt. Das Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung finden Sie hier, die Aussagen in den Funke-Medien an dieser Stelle.

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