26. Juli 2019
Grüne fordern Recht auf Homeoffice und Hitzefrei
Rhein-Neckar-Zeitung

Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates sprach sich in einem Contra zu Hitzefrei und Homeoffice bei Rekord-Temperaturen gegen den von den Grünen vorgeschlagenen Hitzeaktionsplan aus.

 

"Es stimmt schon: Zu viel Hitze tut nicht gut. Besonders bedrohlich sind Hitzewellen offenbar für Grüne, denn sie präsentieren bei schönstem Wetter Vorschläge, die weder Betrieben noch Angestellten weiterhelfen. Der „Hitzeaktionsplan“ von Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter strotzt vor Aktionismus. Ein „Recht auf Hitzefrei“ ist natürlich vollkommen realitätsfern. Verkürzte oder verlagerte Arbeitszeiten gibt es in der Landwirtschaft, der Bauindustrie und anderen wetterabhängigen Branchen jedoch ohnehin schon seit Jahrzehnten. Zugleich gilt aber: Anfallende Arbeit muss erledigt werden, denn nur so kann unsere Wirtschaft funktionieren. Deshalb sprechen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei hohen Temperaturen miteinander ab und erzielen so die bestmögliche Lösung für beide Seiten. Das klappte schon, als die Grünen noch nicht einmal gegründet waren – und auch damals gab es schon heiße Sommertage. Hinzu kommt, dass zahlreiche Menschen in Berufen tätig sind, in denen Hitze das ganze Jahr über zum Arbeitsalltag gehört. Man denke nur an Bäcker, Stahlarbeiter, Feuerwehrleute oder Küchenkräfte. Sie alle sind bislang ohne ein „Recht auf Homeoffice“ ausgekommen. Und wer im Büro arbeitet, behilft sich mit Klimaanlage, Jalousie oder Ventilator. Apropos Klima: Forscher haben herausgefunden dass es in unseren Breiten im Winter manchmal kalt wird. Wir dürfen also auf einen „Kälteaktionsplan“ der Grünen im Januar gespannt sein. Bis dahin kann man ihnen nur empfehlen, viel Wasser zu trinken, den Sommer zu genießen und dabei einen kühlen Kopf zu bewahren."

 

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