16. Juli 2013
Grüne Vermögenssteuer ist Gift für Familienunternehmer!
Dr. Böckel, stellv. Landesvorsitzender beim Sommertreff
Gutes Wetter und gute Laune waren die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Sommertreff der Sektion Essen/Westliches Ruhrgebiet des Wirtschaftsrates der CDU e.V.. Erneut war der Wirtschaftsrat Gast bei der Firma Tengelmann in Mülheim an der Ruhr. Weit über hundert Unternehmerinnen und Unternehmer nahmen sich die Zeit zu einem informellen Gedankenaustausch im Schatten alter Kastanien, bei Getränken und nicht zuletzt Grillgut.

„Es freut mich, dass so viele Unternehmer den Weg zu Tengelmann nach Mülheim gefunden haben. Diese gute Resonanz zeigt die hohe Bedeutung des Wirtschaftsrates in der heutigen Zeit. Der Gedankenaustausch zwischen Wirtschaft und Politik ist genauso wichtig wie im Gründungsjahr vor 50 Jahren“, leitete Dr. Jens-Jürgen Böckel, stellv. Landesvorsitzender und Sprecher der Sektion Essen/Westliches Ruhrgebiet, den Abend ein und begrüßte den Essener Landtagsabgeordneten Thomas Kufen herzlich in den Reihen der Unternehmer.

Ablehnend beurteilte Dr. Böckel die rot-grünen Steuerpläne und warnte vor einer Steuererhöhungsorgie im Falle eines Wahlsieges von Rot-Grün. Insbesondere der von den Grünen ins Wahlprogramm aufgenommene Vermögensabgabe erteilte er eine klare Absage und bezeichnete sie als Gift für Familienunternehmen.


„Die Vermögensabgabe wirkt sich faktisch weit dramatischer auf die Steuerlast der Unternehmen aus, als von der Politik beteuert. Eine jährliche Belastung von 1,5 Prozent über zehn Jahre auf den Verkehrswert des Unternehmens mag zunächst gering klingen. Sie bedeutet aber, dass die Steuerlast allein durch die Vermögensabgabe um 20,9 Prozent ansteigt. Das Besondere der deutschen Familienunternehmer ist es, dass das Vermögen des Anteilseigners größtenteils im Unternehmen investiert ist. Zusätzliche Belastungen schmälern daher den Spielraum für die Bildung von Eigenkapital, aber auch für Investitionen und Forschung. Kurz: die Konkurrenzfähigkeit würde leiden. Die Folgen wären für die Unternehmen, für den Staat und die Gesellschaft katastrophal.“

Der Wirtschaftsrat habe daher eine bundesweite Kampagne gegen diesen Steueranschlag auf den Mittelstand gestartet. Alle Mitglieder des Wirtschaftsrates seien aufgerufen, diese Kampagne aktiv zu unterstützen, betonte Dr. Böckel abschließend.

Sommerfest Essen
(Fotos: Wirtschaftsrat)
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