20. Oktober 2016
Grüner Abend - Wie wichtig ist uns das Kulturgut Jagd in der heutigen Zeit?!
Ehrfurcht vor dem Wild erhalten!
Dr. Gunnar Schellenberger, Staatssekretär für Kultur, Sachsen-Anhalt und Jens Hennicke, Kreisjägermeister Salzlandkreis und Landesvorstandsmitglied, Wirtschaftsrat Sachsen-Anhalt Foto: Wirtschaftsrat

Der Grüne Abend und die am Folgetag stattfindende Gesellschaftsjagd erzeugten in den letzten Jahren immer größer werdende Beliebheit. Auch in diesem Jahr setzte der Wirtschaftsrat Sachsen-Anhalt dieses Veranstaltungsformat fort. 

Am 20.10.2016 trafen sich Mitglieder und Gäste des Wirtschaftsrates im Hotel Brockenscheideck in Schierke um über das Kulturgut Jagd zu sprechen. Als besonderen Gast konnten wir Dr. Gunnar Schellenberger, Staatssekretär für Kultur in Sachsen-Anhalt, begrüßen. Gemeinsam mit Jens Hennicke, Kreisjägermeister Salzlandkreis und Landesvorstandsmitglied, Wirtschaftsrat Sachsen-Anhalt, referierte er über das Kulturgut Jagd und dessen Traditionen in Deutschland. 

Gäste und Mitglieder des Wirtschaftsrates auf dem Grünen Abend im Hotel Brockenscheideck in Schierke Foto: Wirtschaftsrat

Insbesondere die technischen Veränderungen der Jagd wurden an diesem Abend breit diskutiert. So stellte sich heraus, dass vor allem Nachtkameras und Wärmebildkameras eine große Unterstützung bei Wildläufen darstellen. So können sogar Kitze in Feldern vorab gesichtet werden. Auch die Autos der Jäger haben sich in den letzten Jahren verändert. So stellt der Jäger sein Auto nicht mehr wie früher am Waldweg ab, sondern moderne SUV können das Gelände bis zum Hochsitz problemlos durchqueren.

 

Des Weiteren waren sich alle Teilnehmer sicher, dass das traditionelle Bild des Jägers bewahrt werden muss und nicht alle Trends aus Übersee berücksichtigt werden müssen. So gehören zum Bild des deutschen Jägers Loden und Lederhose sowie ein zuverlässiger Hund. Die Waffe soll auch weiterhin über der Schulter an Riemen getragen werden. 

Besonders wichtig ist für die Teilnehmer das Jagdhornblasen zu Beginn sowie beim festlegen der Strecke.

 

Jens Hennicke machte zudem deutlich: die Ehrfurcht vor dem Wild muss erhalten bleiben!