26. April 2016
Grundsatzartikel in Börsen-Zeitung: Wirtschaftsrat tritt für Korrektur der EZB-Geldpolitik ein
Börsen-Zeitung

Für eine Neubestimmung und Korrektur der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank tritt Wolfgang Steiger heute in einem Grundsatzartikel in der Börsen-Zeitung ein. Der Wirtschaftsrat unterstützt damit in der aktuellen Debatte die Kritik und Reformvorschläge von Bundesfinanzminister Schäuble. "Mit dem geöffneten Geldhahn der Europäischen Zentralbank lassen sich die wirtschaftspolitischen Probleme Europas offensichtlich nicht lösen.  Die geldpolitischen Maßnahmen stoßen an ihre Grenzen. Nach dem letzten Maßnahmenfeuerwerk der EZB - noch mehr Liquidität, noch höhere Strafzinsen und noch umfangreichere Anleihekäufe - werden Sparsamkeit und Eigenverantwortung bestraft", schreibt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates.

Bezogen auf die direkten Folgen der Niedrigzinspolitik und die Diskussionen um die Altersicherung unterstreicht Wolfgang Steiger in der Börsenzeitung: "Die deutsche Bevölkerung gehört zu den ältesten der Welt. Uns bleibt nicht mehr viel Zeit, die sozialen Sicherungssysteme auf ein tragfähiges Fundament zu stellen, bevor die Demographiefalle mit aller Macht zuschnappt. Die Rente mit 63 und der Zustrom insbesondere gering-qualifizierter Flüchtlinge wirken jedoch in die entgegengesetzte Richtung. Umso wichtiger ist eine zusätzliche Altersvorsorge in Form einer starken kollektiven und individuellen Ersparnisbildung. Doch die Ausschaltung des Zinses macht die Altersvorsorgepläne im großen Stil zur Makulatur."

 

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