08. März 2017
Gute Aussichten für die Region Neckar-Alb
Spannende Einblicke in die Arbeit des Regionalverbands Neckar-Alb lieferte am Mittwochabend Eugen Höschele, der Vorstandsvorsitzende des Regionalverbands, bei der Veranstaltung der Sektion Balingen/Sigmaringen des Wirtschaftsrates der CDU e.V im RWS forum in Balingen.
„Wir haben als Region große Chancen, die sich anderen nicht bieten“, so Eugen Höschele, Vorstandsvorsitzender des Regionalverbandes Neckar-Alb (Foto: Wirtschaftsrat)

Die Vorzüge der Region Neckar-Alb liegen auf der Hand: Zum einen die günstige Lage innerhalb der Metropolregion Stuttgart, zum anderen die Stärken in den Bereichen Bildung, Forschung und Wissenschaft mit den Hochschulen Tübingen, Reutlingen, Rottenburg und Albstadt. Andererseits hat die Region Neckar-Alb, gerade im Hinblick auf Schienen- und Straßenverkehrsprojekte, in Richtung Landeshauptstadt noch Luft nach oben.  

Nach kurzer Vorstellung des Regionalverbandes, der als Initiator von Projekten und eines regionalen Marktkonzepts fungiert, erläuterte Höschele die laufenden Maßnahmen zum Thema Verkehr und der Entwicklung der Städte und Gemeinden. 

Die Region Neckar-Alb sei, so Höschele, was die Standortfaktoren angehe, sehr gut aufgestellt. Gerade die Umweltqualität und das Image der Region seien weit über dem Durchschnitt. Allein die Erreichbarkeit bereitet noch Sorgen. Die wichtigste Verkehrsader, die B 27, die Tübingen mit Stuttgart verbindet, ist mit mehr als 80 000 Fahrzeugen pro Tag die am höchsten belastete vierspurige Bundesstraße in Deutschland. Ein Ausbau ist dringend notwendig, damit die Region Neckar-Alb wirtschaftlich attraktiv bleibt und keine volkswirtschaftlichen Schäden für die Logistikbranche entstehen. 

Auch auf der Schiene herrscht Nachholbedarf. Eine durchgängige, umsteigfreie und elektrifizierte Verbindung von der Zollernalb bis Stuttgart  wäre ein Signal an die wirtschaftsstarke Region im Süden der Landeshauptstadt. Auch der Wirtschaftsrat setzt sich aktiv für die Umsetzung des neuen Bundesverkehrswegeplans ein, der beispielsweise mehrere Ausbauabschnitte der B27 beinhaltet und die Voraussetzung schafft, den großen Nachholbedarf in ganz Baden-