18. Juni 2018
"Hallo Ost-West-Achse! Hallo Kölngestalter!"
Wirtschaftsrat im Gespräch mit KVB-Chef Fenkse
KVB-Chef Jürgen Fenske erläutert die möglichen Vorteile der Neugestaltung der Ost-West-Achse

Heidrun Freitag, Mitglied des Vorstandes der Sektion Köln des Wirtschaftsrates der CDU e.V., begrüßte KVB-Chef Jürgen Fenske zu einem Gespräch über das derzeit bedeutendste städtebauliche Projekte der Stadt Köln: die Neugestaltung der Ost-West-Achse.

 

Kilometerlange Staus und überfüllte Straßenbahnen sind in Köln vor allem während der Rush hour Alltag. Gerade auf der hochfrequentierten Ost-West-Achse, die Verkehrsachse zwischen Deutzer Brücke und Universitätsstraße über die zentralen Plätze Heumarkt, Neumarkt und Rudolfplatz sowie die Stadtkante West, wird dies angesichts steigender Einwohnerzahlen und der vielen Pendler von außerhalb zu einem immer schwerwiegenderen Problem. „Hier möchte der Masterplan der Stadt Köln entgegenwirken und den Individual- wie auch den öffentlichen Personennahverkehr entzerren“, betonte Fenske.

Heidrun Freitag, Mitglied des Vorstandes der Sektion Köln, bei der Moderation der Veranstaltung (Foto: Wirtschaftsrat)

Zwei verschiedene Lösungen seien hier möglich: ein oberirdischer Ausbau des Straßenbahnverkehrs oder eine Untertunnelung desselben, wobei hier wiederum verschiedene Tunnellängen vorstellbar seien. „Der lange Tunnel von Heumarkt bis Melatenfriedhof wäre eine begrüßenswerte Lösung. Konflikte des ÖPNV mit dem Individualverkehr würden vermieden und es lägen keine Gleisanlagen auf den zentralen Plätzen der Innenstadt, wodurch es zu einer beträchtlichen städtebaulichen Aufwertung komme.“