05. Dezember 2017
Hamburg Airport: Wirtschaftsrat spricht sich für bestehende Betriebszeiten aus
Dr. Henneke Lütgerath: Restriktive Betriebszeiten schaden der Hamburger Wirtschaft

Der Wirtschaftsrat Hamburg ist gegen eine Verschärfung der Verspätungsregelung am Hamburg Airport. „In der Debatte steht viel mehr als ein ruhiger Schlaf auf dem Spiel. Jede weitere Verkürzung der Betriebszeit in Fuhlsbüttel fügt nicht nur der Luftverkehrswirtschaft, sondern der Hamburger Volkswirtschaft insgesamt spürbaren Schaden zu. Angesichts der Tatsache, dass Hamburg weltweit die Nummer drei der zivilen Luftfahrtindustrie ist, wirken Einschränkungen der Betriebszeiten ohnehin befremdlich“, erklärt der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates, Dr. Henneke Lütgerath.

 

Sowohl für den touristischen Flugverkehr, als auch für die Frachtbranche sind die Betriebszeiten des Flughafens ein zentraler Wettbewerbsfaktor. „Auf Zeitzonen und Ruhepausen nimmt die Weltwirtschaft nun mal keine Rücksicht. Jede Stunde zählt. Die restriktiven Betriebszeiten in Hamburg schaden den Exportunternehmen der Metropolregion und stören Produktionsprozesse – von den internationalen Logistikketten, Stichwort Nachtsprung, ganz abgesehen“, so Lütgerath weiter. 
Vor diesem Hintergrund weist der Wirtschaftsrat auch die Forderung des BUND nach einem Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr an Werktagen als volkswirtschaftlich unverantwortlich zurück.

 

Der Wirtschaftsrat fordert die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation und die Behörde für Umwelt und Energie gleichermaßen auf, an den bestehenden Betriebszeiten des Hamburg Airport festzuhalten und der Empfehlung der Fluglärmschutzkommission nicht zu folgen.

Kontakt
Christian Ströder
Referent für Wirtschaftspolitik
Wirtschaftsrat der CDU e.V. Landesverband Hamburg
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