07. April 2014
Hamburger Universität muss sich wieder dem Wettbewerb stellen!
Der Wirtschaftsrat begrüßt die von Dr. Wolfgang Peiner, Dr. Klaus von Dohnanyi und Willfried Maier entfachte Diskussion zur Wissenschaftspolitik in Hamburg. Neben einem klaren Bekenntnis von Politik und Gesellschaft zur Zukunft des Wissenschaftsstandortes Hamburg, bedarf es eines klaren Bekenntnisses der Universität zu Leistung und Transparenz.

Dazu der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrats, Prof. Dr. Jörg F. Debatin:

 

"Auch in der Hochschulpolitik ist der erste Schritt zu mehr Wettbewerbsfähigkeit, sich dem Wettbewerb überhaupt erst zu stellen. Die Verweigerung der Universität Hamburg, an Rankings teilzunehmen, kommt einer Leistungsverweigerung gleich. Die Universität muss sich bezüglich seiner Leistungen in Lehre und Forschung genauso messen lassen, wie ihre Studenten. Schließlich gilt dieses Prinzip auch für jedes Unternehmen das sich am Markt behaupten muss. Wenn die Hamburger Universität von dem Geist der Selbstgenügsamkeit getragen ist, wird sie niemals einen Beitrag zur dringend erforderlichen Dynamik in Wissenschaft leisten können. Wir fordern Wissenschaftssenatorin Frau Stapelfeldt auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Universität Hamburg ab sofort an allen bundesweiten Rankings wieder teilnimmt.“

 

Der Präsident der Universität Hamburg hatte vor einiger Zeit erklärt, dass seine Hochschule nicht mehr an Rankings teilnehmen werde.

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