22. August 2017
Heute im Handelsblatt: Wirtschaftsrat fordert Abschaffung der Luftverkehrssteuer

Anlässlich des Insolvenzverfahrens von Air Berlin positioniert der Wirtschaftsrat heute im Handelsblatt und fordert eine generelle Stärkung des Luftverkehrsstandortes Deutschland durch die Abschaffung der Luftverkehrssteuer. „Der Luftverkehrsmarkt ist in Europa und weltweit hart umkämpft. Es wäre für alle deutschen Luftverkehrsunternehmen, Airlines, Flughäfen und Zulieferer, viel gewonnen, wenn die Luftverkehrssteuer wieder abgeschafft würde, die sie einseitig mehr belastet als fast alle europäischen Mitbewerber“, unterstreicht Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates. „Hauptziel der Politik muss sein, dass am Ende des Insolvenzverfahrens nicht weniger Wettbewerb steht und der Luftverkehrsstandort Deutschland gestärkt wird."

Zudem sei mehr politische Zurückhaltung in der Abwicklung des Insolvenzverfahrens geboten: „Im Eifer vor der Bundestagswahl, sich als Retter von Arbeitsplätzen und Fluggästen darzustellen, sollte allen Beteiligten klar sein, dass nur wettbewerbsfähige Geschäftsmodelle auf Dauer eine Chance haben“, mahnt Wolfgang Steiger. „Um seine Arbeitsplätze langfristig zu sichern, braucht Air Berlin keine Bürgschaft, sondern ein wirtschaftlich tragbares Konzept“, betont Wolfgang Steiger.

 

Bereits im November 2014 fasste der Wirtschaftsrat die entscheidenden Aspekte der Diskussion zur Luftverkehrsteuer zusammen. Zahlreiche Evaluierungsgutachten untermauern die Annahme, dass die Luftverkehrsteuer eine klare Wettbewerbsverzerrung zu Lasten von Unternehmen darstellt, deren wirtschaftlicher Schwerpunkt aus Abflügen von deutschen Flughäfen besteht und eine Abschaffung dringend geboten ist. Die Broschüre „Luftfahrt unter Druck“ finden Sie unter diesem Link.

 

Lesen Sie den vollständigen Artikel im Handelsblatt auf Seite 14.

 

 

Kontakt
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Pressestelle
Luisenstraße 44, 10117 Berlin

Telefon: 030 / 240 87-301
Telefax: 030 / 240 87-305

pressestelle@wirtschaftsrat.de