02. November 2017
Heute in der Neuen Osnabrücker Zeitung: Wirtschaftsrat warnt Jamaika vor Fahrverboten

Der Wirtschaftsrat warnt heute in der Neuen Osnabrücker Zeitung vor einer Festlegung auf Diesel-Fahrverbote in den anstehenden Sondierungsgesprächen und ruft die Jamaika-Unterhändler dazu auf, in der Debatte um Klima und Verkehr „einen nüchternen Blick“ auf die Faktenlage zu werfen. „Natürlich kann man, weil dies Entschlossenheit und Handlungsstärke demonstriert, Fahrverbote aussprechen oder Verbrennungsmotoren verbieten. Doch wie sollen die Menschen ihren Arbeitsplatz erreichen?“, kritisierte  Generalsekretär Wolfgang Steiger. Er verwies auf die unaufhörlich steigenden Pendlerzahlen, allein im letzten Jahr seien bundesweit 60 Prozent aller Arbeitnehmer zu ihrem Job in eine andere Gemeinde gependelt. Im Jahr 2000 waren es noch 53 Prozent. „Wäre der öffentliche Personennahverkehr in der Lage, adäquate Angebote zu liefern, wären die Menschen längst auf die Schiene umgestiegen“, erklärte Wolfgang Steiger. "Ein Fahrverbot träfe natürlich genauso die mittelständischen Handwerksbetriebe, Lieferanten und Dienstleister, die mit dem Kleinlaster ihre Aufträge in den Innenstädten erfüllen." Diese Fakten sollten die möglichen Jamaika-Koalitionäre zur Kenntnis nehmen.

Statt Diesel-Pkw aus den Städten zu verbannen, sollten innerstädtische Vielfahrer wie überalterte Taxen oder Busse modernisiert werden. Auch intelligente Verkehrsleitsysteme und verbesserte Ampelsteuerung sowie der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs könnten zur Minderung des Schadstoffausstoßes kurzfristig beitragen, erklärte Wolfgang Steiger.

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