07. Juni 2012
Hinter den Kulissen der Deutschen Welle
Den Mitgliedern und Gästen des Wirtschaftsrates Berlin-Brandenburg bot sich im Rahmen der Veranstaltung der Landesfachkommission Kultur die Möglichkeit hinter die Kulissen der Deutschen Welle zu schauen.
Astrid Hollmann, Leiterin des Berliner Büros der Intendanz (Foto: Wirtschaftsrat)

Astrid Hollmann, Leiterin des Berliner Büros der Intendanz, gab mit einer kurzen Vorstellung des Unternehmens erste Einblicke in die Geschäftsbereiche der Deutschen Welle. Die Deutsche Welle ist seit 3. Mai 1953 auf Sendung. Als mediale Stimme Deutschlands in der Welt sendet sie von ihren beiden Standorten in Berlin und Bonn weltweit, multimedial mit sechs Fernsehkanälen sowie einem Web- und Radioangebot in 30 Sprachen. Der öffentlich-rechtlich organisierte und aus Steuermitteln des Bundes finanzierte Sender verfügt im Jahr 2012 über einen Etat von rund 271 Millionen Euro. Der Auslandsrundfunk vermittelt Deutschland als europäisch gewachsene Kulturnation und freiheitlich verfassten demokratischen Rechtsstaat. So lautet der gesetzliche Auftrag.

 

In zwei geführten Touren konnten die Mitglieder den Berliner Standort erkunden. Angefangen bei den Redaktionen über die Studios hinauf auf das Dach mit seinen zahlreichen Satellitenschüsseln und einem großartigem Blick über Berlin.

 

Abschließend präsentierten Rainer Schild und Christian Berger aus der Abteilung Gesellschaft und Unterhaltung die Kulturgroßprojekte der Bereiche Klassik und Rock, die in Kooperation mit starken Partnern, auch aus der Privatwirtschaft, umgesetzt wie auch gegenfinanziert werden. Dieses Infotainment wie zum Beispiel „Monumente der Klassik“ (2006), „Das Beethoven Projekt“ (2012), „Der Schumann Zyklus“(2013) oder der derzeit im Dreh befindliche Film zur Abschlusstour der Rockband Scorpions „Big City Nights“ (2013), verschaffen der Deutschen Welle eine enorme Wahrnehmungssteigerung im eigenen Land, viel mediale Präsenz und internationale Anerkennung.

(Foto:Wirtschaftsrat)
(Foto:Wirtschaftsrat)