26. Oktober 2017
Integration: Fachkräfte werden, unkontrollierte Zuwanderung in Sozialsysteme begrenzen
Mehr Eigenverantwortung vor materieller Unterstützung

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert in der aktuellen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung von der zukünftigen Bundesregierung die Erfüllung zweier zentraler Aufgaben bei der Integration und Zuwanderung: Einerseits dringend benötigte Fachkräfte werben, andererseits die unkontrollierte Zuwanderung in die Sozialsysteme begrenzen. "Die Integration in unsere Gesellschaft gelingt am besten über Beschäftigung! Kernbestand unserer Kultur ist die Soziale Marktwirtschaft. Sie beinhaltet, dass jeder zuerst für sich Verantwortung übernimmt, bevor er staatliche Unterstützung einfordert.", sagte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V. Zudem fordert der Wirtschaftsrat ein Gesetz, zur Steuerung der Einwanderung qualifizierter Fachkräfte und eine konsequentere Abschiebung. 

Besonders die Zeitarbeit könnte "in ganz Deutschland für Flüchtlinge zum Sprungbrett in Beschäftigung" werden. Daher ist es erforderlich, dieses Thema für alle Schutzsuchenden ganz zu öffnen. Darüber hinaus müssen auch bei der Vorrangprüfung und beim Mindestlohn weniger strenge Regeln gelten als bisher. Unverzichtbar ist zudem eine Schulpflicht für Flüchtlingskinder bereits nach drei Monaten Aufenthalt und eine Verpflichtung für Asylbewerber mit guten Bleibechancen und Geduldete ohne Arbeitsverbot zu Sprachkursen. Nur wenn wir "Hürden zu Bildung und Beschäftigung abbauen", so Wolfgang Steiger weiter, verhindert man das "Entstehen von Parallelgesellschaften mit Gefahren für die Sicherheitslage, wenn der Ehrgeiz hunderttausender junger Männer in unserer Arbeitswelt ins Leere läuft und sich stattdessen andere Ziele sucht".

 

 

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