27. November 2012
Illusionen, falsche Anreize und Intransparenz: Probleme der gegenwärtigen Europapolitik
Prof. Dr. Erich Weede zu Gast beim POLITISCHEN FRÜHSTÜCK
Ein Europa der Illusionen, der falschen Anreize und der Intransparenz kann nicht funktionieren. Zu diesem Schluss kam Prof. Dr. Erich Weede beim POLITISCHEN FRÜHSTÜCK.
Prof. Dr. Erich Weede und Matthias Leutke (Foto: Wirtschaftsrat)

Der emeritierte Professor für Soziologie und Politikwissenschaften an der Universität Bonn ist überzeugt: „Der Euro ist schon gescheitert. Er ist nicht mehr zu retten. Wir haften schon für eine Billion Euro. Der Versuch, das Ende des Euro hinauszuschieben, wird immer teurer. In London und in Prag denkt man auch darüber nach. Es wird Zeit, dass man auch in Berlin und in Frankfurt aufwacht.“ Der Euro trage auch nicht zum Frieden in Europa bei. Vielmehr habe er sich als Mittel erwiesen, „die Feindseligkeit unter den Völkern Europas neu zu beleben“.