20. November 2012
Der Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V., Wolfgang Steiger, fordert:
Bund und Länder müssen Verantwortung bei der Förderung der Gebäudesanierung übernehmen!

Das „Schwarze-Peter-Spiel“ zwischen Bund und Ländern bei der Einführung eines Modells zur Förderung der Gebäudesanierung muss endlich ein Ende haben. Die Hängepartie im Bundesrat, die mittlerweile über ein Jahr dauert, sendet falsche Signale. Private Investoren sind verunsichert und schieben geplante Sanierungen immer weiter auf.

„Eine einfache Ausgestaltung der steuerlichen Förderung hätte Erfolg und würde von vielen Eigentümern in Anspruch genommen. Zuschussvarianten könnten sich leicht zu bürokratischen Monstern entwickeln. Entscheidend ist, dass es hier endlich Klarheit gibt und wir den „schlafenden Riesen“ Energieeffizienz wecken“, so Steiger weiter.

Vor allem kleine und mittlere Unternehmen aus dem Handwerk könnten durch Investitionen der Eigentümer neue Aufträgen erhalten. Von den ausgelösten Investitionen würden die Länder durch steigende Steuereinnahmen profitieren.

Wer die Energiewende will, der darf sie nicht zugleich durch unklare Investitionsbedingungen torpedieren. Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent zu senken, Energie einzusparen und effizienter zu werden. Im Gebäudebereich entstehen 40 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs. Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien ist deshalb die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich die zweite wesentliche Säule bei der erfolgreichen Umsetzung der Energiewende.

 

Weiterführende Informationen: Themenseite Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung.

 

Kontakt
Dr. Thomas Raabe
Pressesprecher
Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Telefon: 030 / 240 87-301
Telefax: 030 / 240 87-305

pressestelle@wirtschaftsrat.de