25. September 2017
Informationsoffensive: Deutschland bleibt richtig gerecht, wenn wir unsere Industrie kräftigen und nicht durch immer höhere Kosten vertreiben

Nach der gestrigen Bundestagswahl und dem schlechten Abschneiden der Großen Koalition sieht der Wirtschaftsrat zumindest den Wiedereinzug der FDP in den Bundestag positiv. "Mit der FDP unter Christian Lindner gibt es wieder eine marktwirtschaftliche Stimme neben dem Wirtschaftsflügel der Unionsfraktion im Parlament“, betont Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates. Nach der schnellen Festlegung der SPD, in die Opposition zu gehen, zeichnen sich nun Verhandlungen der Union mit FDP und Grünen über eine Jamaika-Koalition ab. "Die Grünen müssen endlich ihren Frieden mit dem Industriestandort Deutschland machen", forderte Wolfgang Steiger gegenüber der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Die grünen Forderungen nach einem Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor 2030 sind fern der Realität."

Die deutsche Industrie ist ein Wohlstandspfeiler unseres Landes. Jeder dritte Arbeitsplatz geht direkt oder indirekt auf ihr Konto. „Die Gerechtigkeit und den Wohlstand in unserem Land dürfen wir jetzt nicht durch übereilte, ideologische Hau-Ruck-Aktionen wie Diesel-Fahrverbote oder der sofortigen Abschaltung unserer Kohlekraftwerke gefährden“, mahnt Wolfgang Steiger.

 

Fest steht: Der Trend zur Deindustrialisierung und Desinvestition beschleunigt sich. Seit Mitte der Neunzigerjahre stieg die Beschäftigtenzahl der sieben größten deutschen Industriekonzerne VW, Siemens,  Bosch, Daimler,  Bayer,  BASF und  BMW im Ausland um mehr als 80 Prozent, während sie im Inland um gut 10 Prozent sank. Die Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands muss daher im Fokus der Verhandlungen stehen. Schließlich schultert die Industrie einen Großteil der hiesigen Steuereinnahmen, trägt einen maßgeblichen Anteil von Energiewende-Kosten und investiert mit Ausgaben in Forschung und Entwicklung massiv in die Zukunft unseres Landes. "Eine Jamaika-Koalition denkt hoffentlich mehr an zukünftige Generationen als eine Bundesregierung mit SPD-Beteiligung", hofft Wolfgang Steiger.


Lesen Sie hier die umfangreiche Medienberichterstattung in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Welt, Hannoversche Allgemeine Zeitung und dpa.

Kontakt
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Pressestelle
Luisenstraße 44, 10117 Berlin

Telefon: 030 / 240 87-301
Telefax: 030 / 240 87-305

pressestelle@wirtschaftsrat.de