22. Februar 2017
Innere Sicherheit ist wichtiger Standortfaktor
Wuppertaler Polizeipräsidentin zu Gast beim Wirtschaftsrat
v.l.n.r. Birgitta Radermacher, Hagen Dörsch (Foto: Wirtschaftsrat)

Ich bin gebürtige Kölnerin, „ein echt kölsch Mädche‘“, so stellte sich Birgitta Radermacher, Polizeipräsidentin für Wuppertal, Remscheid und Solingen beim traditionellen Kamingespräch in der Schützengesellschaft am Brill den Mitgliedern und Gästen der Sektion Bergisch Land des Wirtschaftsrates der CDU e.V. vor. 


Schnell wurde deutlich, dass die Polizeipräsidentin mit ihren rund 1600 Mitarbeitern alles unternehme, um ein Höchstmaß an Sicherheit für Bürger und Unternehmen im Städtedreieck herzustellen. Zudem gelte es, sich mit einer Hochburg des Salafismus in Wuppertal auseinanderzusetzen. Das sie jemals der größten Polizeibehörde im Regierungsbezirk Düsseldorf vorstehen würde, hätte sich die Juristin, die zuvor als Scheidungsanwältin arbeitete, nicht vorstellen können. 


Als sie 2010 ins Amt berufen wurde, habe sie keine Ahnung von Polizeiarbeit gehabt. Dies habe sich schnell geändert, erklärte Rademacher und zeigte dies in ihrem professionellen Vortrag, bei dem sie die Unternehmer mitnahm auf eine Reise durch die facettenreiche Arbeit der Kreispolizeibehörde. 


In diesem Zusammenhang erläuterte sie, dass der Bereich der Internetkriminalität zugenommen habe und die Polizei darauf durch Personalaufstockung reagiere. Sektionssprecher Hagen Dörsch stellte fest, dass die Bedeutung der Inneren Sicherheit auch für die Wirtschaft von herausragender Bedeutung sei. „Das wir in einem sehr sicheren Land leben, ist uns oftmals nicht bewusst.“ Gesetztreue, Rechtssicherheit und eine gute Polizei seien wichtige Standortfaktoren für Investitionsentscheidungen.