10. November 2016
Innovative IT-Technik optimiert Beleuchtung und schafft Nachhaltigkeit
Wirtschaftsrat zu Besuch bei der wtec AG in Bad Homburg
Keine Stromkabel und dennoch werden das Foyer und die Büros der wtec AG im historischen Lokschuppen in angenehmes Licht getaucht? Die Technologien von morgen konnten die Mitglieder des Wirtschaftsrates jüngst erleben und erfahren: Daniel S. Massey, Vorstandsmitglied der wtec AG, führte die Mitglieder der Sektion Taunus und der Landesfachkommission „Technologie und Innovation“ durch den innovativen IT-Konzern. Gemeinsam mit Professorin Dr. Ruth Stock-Homburg, Gründerin und Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats des Work-Life-Research-Centers „leap in time“ in Darmstadt, diskutierten die Teilnehmer über die Arbeitswelt von morgen.
Links: Die Mitglieder des Wirtschaftsrates folgten gespannt den Ausführungen über das intelligente Beleuchtungssystem smartengine der wtec AG; Rechts: Alex Klein gab Einblicke in die Weiterentwicklungen des intelligenten Beleuchtungssystems smartengine. (Foto: wtec AG / Vero Bielinski)

Daniel S. Massey, Vorstandsmitglied der wtec AG, erläuterte den Besuchern des Wirtschaftsrates die neueste Beleuchtungstechnik direkt vor Ort im Foyer und überraschte sie mit „Alexa“. Nur über mündliche Befehle können unter anderem das Licht gedimmt, der momentane Stromverbrauch abgefragt oder im Notfall die Fluchtwege beleuchtet werden. „Alexa“ ist das Sprachsteuermodul der smartengine, einer innovativen IT-Beleuchtungsinfrastruktur, die mittels Sensorinformationen über Helligkeit, Temperatur und Bewegung an jeder Leuchte das Licht steuert. So ist eine bis zu 90-prozentige Energieersparnis möglich. Die Mitglieder sind von der Technik begeistert. Durch Technologien, die das junge, dynamische Bad Homburger Unternehmen nach Deutschland bringt, könne Strom zielgenau eingesetzt und somit viel Energie gespart werden. Dennoch ist das Foyer hell erleuchtet. 


Massey führt gemeinsam mit Peter Witte das 1989 in der Rhein-Main-Region gegründete Unternehmen. „smartengine“ ist eine mehrfach ausgezeichnete Technologie, die das Unternehmen aus dem Silicon Valley nach Deutschland gebracht hat. Sie wird in Kalifornien und Deutschland exklusiv weiterentwickelt, vertrieben und „Made in Germany“ produziert. Unternehmen, die die Technologie einsetzen, können bis zu 90 Prozent ihres CO2-Austoßes verringern.

Gemeinsam mit Professorin Dr. Ruth Stock-Homburg, Gründerin und Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats des Work-Life-Research-Centers „leap in time“ in Darmstadt, hat die wtec AG ein Forschungsprojekt über Licht und die Arbeitswelt der Zukunft ins Leben gerufen. Die Wissenschaftlerin berichtete über erste Forschungsergebnisse der Arbeitswelt von morgen. „Gerade im Bereich der IT-Innovationen und Technik werden sich neue Berufsbilder etablieren.“ In der Integration von Roboter-Menschen sieht Prof. Dr. Stock-Homburg einen wichtigen Schritt hin zu einer optimalen Zusammenarbeit. „50 Prozent der Menschen werden zukünftig mit Robotern arbeiten. Diese sind fairer in der Beurteilung der Arbeitsleitung und emotionslos im persönlichen Kontakt.“ In einer Ad-hoc-Umfrage entschied das Publikum im Lokschuppen ähnlich. Die Umsetzung dieser Zukunftsszenarien der neuen Arbeitswelt gebe es schon heute: Im Hotel „Henn-na“ in Japan werden fast alle Vorgänge und Prozesse von Robotern gelenkt. 
Nach den Impulsvorträgen hatten die Mitglieder des Wirtschaftsrates nach dem Motto „wtec zum Anfassen“ die Gelegenheit, sich die Räumlichkeiten mit der smartengine anzuschauen und einen Blick in die facettenreiche Arbeitswelt des IT-Technologie-Unternehmens zu werfen. Beim anschließenden Get-together wurde weiter intensiv diskutiert und die Arbeitswelt von morgen besprochen.

Kontakt
Michael Dillmann
Landesgeschäftsführer
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