04. Mai 2017
Johannes-Georg Voll als Vorsitzender bestätigt
Sektion Karlsruhe-Bruchsal fordert schnellen Breitbandausbau mit 500 Megabit in der TechnologieRegion

Im Rahmen seiner Mitgliederversammlung und einem Besuch bei der Karlsruher PTV Group forderte der alte und neue Sprecher der Sektion Karlsruhe/Bruchsal des Wirtschaftsrates Johannes-Georg Voll: „Wir brauchen einen flächendeckenden Ausbau der Breitbandversorgung auf mindestens 500 Megabit in der TechnologieRegion, um die Herausforderungen der Digitalisierung annehmen zu können.“, so Wirtschaftsanwalt Voll. Er wurde dabei von dem CEO der PTV Group, Vincent Kobesen unterstützt. „Deutschland darf nicht weiter auf dem weltweiten Ranking der Bandbreite zurückfallen.“ Voll verwies in diesem Zusammenhang auf den State of the Internet Reports, in dem Deutschland drei Plätze verlor und nun nur noch auf Platz 24 rangiert (https://de.statista.com/infografik/1064/top-10-laender-mit-dem-schnellsten-internetzugang/).

Es ist dem Wirtschaftsrat auch ein großes Interesse eine Begegnungs- und Austauschplattform zwischen Wirtschaft und Politik gerade in der Region Karlsruhe-Bruchsal zu bieten. Auch in den kommenden zwei Jahren seiner Amtszeit will sich der Wirtschaftsrat für konkrete Unternehmerinteressen wie den Breitbandausbau einsetzen und verwies auf Erfolge des Wirtschaftsrats, wie die Durchsetzung der Anhebung der Grenze für die Sofortabschreibung bei geringwertigen Wirtschaftsgütern auf 800 €.
 
Den Vorstand um Johannes-Georg Voll komplettieren Carl-Matthias Bardusch (Bardusch), Ursula Cantrup-Korporal (ITK), Richard Einstmann (Bechtle IT), Andrea-Alexa Kuszák (Radio Karlsruhe- die neue welle), Christine Neumann MdL, Ulf Ritz (Becker Ritz Wlasak), Alexander Ruis (SK Family Office), Oliver Striebel (Ebner Stolz) und Daniel Wensauer-Sieber (sieber | wensauer-sieber | partner).
 
Hintergrund zum Wirtschaftsrat
Der Wirtschaftsrat ist ein bundesweit organisierter parteiunabhängiger unternehmerischer Berufsverband mit rund 12.000 Mitgliedern. Seit fünf Jahrzehnten bietet er seinen Mitgliedern eine Plattform zur Mitgestaltung der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft Ludwig Erhards. Er vertritt die Interessen der unternehmerischen Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Der Verband finanziert sich ausschließlich durch die Beiträge seiner Mitglieder. In der Sektion Karlsruhe-Bruchsal sind über 125 Unternehmer zusammengeschlossen.