08. Mai 2015
JOUR FIXE: Wirtschaftsrat feiert 826. Hafengeburtstag im "Dockland"
Anlässlich des 826. Hafengeburtstages lud der Wirtschaftsrat Hamburg zu einem JOUR FIXE der besonderen Art in das futuristische „Dockland“ ein. Bei herrlicher Aussicht und frühsommerlichem Wetter ließen die Mitglieder des Wirtschaftsrates die Einlaufparade am 08. Mai vorüberziehen. Mehr als 300 Schiffe, vom kleinen Segler bis zum imposanten Schlachtschiff, gaben sich die Ehre. „Der Hafengeburtstag ist heute mehr denn je ein Schatz für Hamburg. Es sind Bilder wie diese, die um die Welt gehen und Lust auf das ‘Tor zur Welt‘ machen“, sagte Tim Albrecht, Landesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrates. Der NORDAKADEMIE und in persona ihrem Präsidenten, Prof. Dr. Georg Plate, dankte er herzlich für die Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten im „Dockland“.
Tim Albrecht, Landesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrates (Foto: Wirtschaftsrat)

Der 07. Mai 1189 gilt offiziell als Geburtsstunde des Hafens. Der Überlieferung nach ist auf diesen Tag ein Freibrief des deutschen Kaisers Friedrich Barbarossa datiert, in dem er den Hamburgern wichtige Privilegien gegenüber der damals einflussreicheren Hansestadt Stade gewährte. Schiffen war es fortan möglich, zollfrei auf der Elbe bis zur Nordsee zu fahren. Heute weiß man, diese Urkunde war eine Fälschung findiger Hamburger aus dem 13. Jahrhundert. Macht nichts: Die Hamburgerinnen und Hamburger von heute – und viele Besucher aus der ganzen Welt – lieben den „Karneval des Wassers“. Und das zu Recht, denn mit „dem größten Hafenfest der Welt ehrt Hamburg das Herzstück seiner Wirtschaftskraft“, wie es in der offiziellen Pressemitteilung zum Hafengeburtstag hieß.  

Blick vom Dach des "Dockland" auf die Einlaufparade, links die "ALEXANDER von HUMDOLDT II" mit grünen Segeln (Foto: Wirtschaftsrat)

Hanseatisch, weltoffen, traditionsreich und unterhaltsam – das sind die vier Top-Attribute, die Besucher mit dem Hafengeburtstag laut einer aktuellen Umfrage verbinden. Mehr als eine Million Schaulustige lockte das dreitägige Event auch in diesem Jahr wieder an, von überall aus der Republik kamen die Gäste. Neben das obligatorische „Moin“ mischten sich ein begeistertes „Ja, mei!“, ein erstauntes „Na gugge ma an!“ und ein trockenes „Kiek ma!“. Der guten Stimmung tat auch das zwischenzeitliche „Hamburger Schietwetter“ keinen Abbruch. Das

 

Fazit: Der Hafengeburtstag war bunt und typisch Hamburg zugleich. Etwa 90 Prozent der Standbetreiber kamen aus der Metropolregion und rund 150 der teilnehmenden Schiffe haben ihren Heimathafen in Hamburg. Und solange das Fischbrötchen die kulinarische Begleitung auf dem Heimweg bleibt, scheint in Hamburg definitv alles „in Budder“ zu sein.

Das polnische Segelschiff "Dar Mlodziezy", hier bei der Auslaufparade (Foto: Wirtschaftsrat)
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Christian Ströder
Referent für Wirtschaftspolitik
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