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Jubiläumsveranstaltungen
Vorwort
Prof. Dr. Kurt J. Lauk - Präsident
Der Wirtschaftsrat Deutschland darf dieses Jahr ein Goldenes Jubiläum begehen: Wir werden 50 Jahre alt und dies ist gleichermaßen ein Grund zur Freude, aber auch Verpflichtung, den Gedanken an die Soziale Marktwirtschaft als Grundpfeiler unseres erfolgreichen Staatswesens in der Politik präsent zu halten.
Der Wirtschaftsrat Deutschland darf dieses Jahr ein Goldenes Jubiläum begehen: Wir werden 50 Jahre alt und dies ist gleichermaßen ein Grund zur Freude, aber auch Verpflichtung, den Gedanken an die Soziale Marktwirtschaft als Grundpfeiler unseres erfolgreichen Staatswesens in der Politik präsent zu halten.

Seit nunmehr 50 Jahren begleiten wir kritisch und konstruktiv die Politik der verschiedenen Bundesregierungen und achten stets darauf, dass Wohlstand nur dort entstehen kann, wo auch die Menschen in Deutschland bereit sind, Leistungen für erfolgreiches Wirtschaften zu erbringen und dadurch auch einen Beitrag zum Allgemeinwohl leisten. Die Politik hat dafür die Rahmenbedingungen zu schaffen, darf aber nicht als dirigistischer Übervater in alle Lebensbereiche der Menschen in unserem Lande hineinregieren. Der CDU-Wirtschaftsrat hat sich in den letzten 50 Jahren stets auch als mahnende Institution verstanden, die als „Frühwarnsignal“ die Interessen der Wirtschaft, die die Basis der Stärke Deutschlands in guten wie in schlechten Zeiten darstellt, insgesamt vertrat.

Wir fühlen uns dem verpflichtet, was schon die Gründungsväter des Wirtschaftsrates 1963 als ihren Auftrag formulierten. Wir wollen gegenüber der Politik „die wirtschaftlichen Realitäten verständlich machen und auch den Standpunkt der Unternehmer stärker zur Geltung bringen, nicht als reine Vertreter von Interessen, sondern als unerlässlichen Beitrag für richtige Entscheidungen." Im Laufe der vielen Jahre hat sich der Wirtschaftsrat aber auch zu einer Stimme entwickelt, die international, insbesondere in Brüssel gehört wird. Viele Freunde in Europa beneiden uns mittlerweile darum, dass wir mit dem Wirtschaftsrat ein Instrument haben, das den deutschen Exportschlager Soziale Marktwirtschaft so eindrucksvoll in alle Welt trägt. Die zahlreichen ausländischen Träger der Verdienstmedaille Gedenkmünze „Ludwig Erhard“ in Gold, Regierungschefs und Präsidenten der Weltbank und der Europäischen Zentralbank, beweisen, dass der Wirtschaftsrat auch im Ausland als eine tragende Säule der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland angesehen wird.

Seit 50 Jahren stellen sich Unternehmer über ihre eigenen unternehmerischen Aufgaben hinaus für eine Zusammenarbeit im politischen Bereich zur Verfügung. Dieses Engagement ist wichtig für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Ohne das aktive Mittun vieler Menschen in Deutschland würde unser Land heute nicht so erfolgreich dastehen.

Aber es gilt, auch in Zukunft Deutschland weiterhin erfolgreich zu gestalten und die zahlreichen Herausforderungen unserer Zeit anzunehmen. Deutschland braucht auch in Zukunft einen starken und einflussreichen Wirtschaftsrat. Denn, so formulierte es der damalige Bundeskanzler Ludwig Erhard, „die Politik kann das wohlabgewogene Urteil der wirtschaftlich Erfahrenen nicht entbehren“.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen gemeinsam ein erfolgreiches Jubiläumsjahr.
Vorwort
Wolfgang Steiger - Generalsekretär
Der Wirtschaftsrat hat in diesem Jahr allen Anlass zum Feiern. Unser Verband wird 50 Jahre alt. Das bedeutet 50 Jahre ehrenamtlichen Engagements vieler Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz Deutschland im Wirtschaftsrat für die Soziale Marktwirtschaft. Das heißt aber genauso, 50 Jahre Einsatz für ein erfolgreiches Wirtschaften, 50 Jahre Bereitschaft, Wohlstand und wirtschaftliche Stabilität in unserem Lande zu schaffen.
Der Wirtschaftsrat hat in diesem Jahr allen Anlass zum Feiern. Unser Verband wird 50 Jahre alt. Das bedeutet 50 Jahre ehrenamtlichen Engagements vieler Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz Deutschland im Wirtschaftsrat für die Soziale Marktwirtschaft. Das heißt aber genauso, 50 Jahre Einsatz für ein erfolgreiches Wirtschaften, 50 Jahre Bereitschaft, Wohlstand und wirtschaftliche Stabilität in unserem Lande zu schaffen.

Ludwig Erhard, der geistige Vater der Sozialen Marktwirtschaft, hatte immer wieder betont, wie wichtig „der Gedanke einer Aktivierung des politischen Interesses des deutschen Unternehmers im Sinne christlich-demokratischer Grundsätze“ ist. Der Unternehmer trägt nicht nur Verantwortung für seine Mitarbeiter, Aufgabe des Selbständigen ist auch sein Einsatz für unsere freiheitliche Demokratie und Wertegemeinschaft. Dazu haben im Wirtschaftsrat in den letzten 50 Jahren viele Unternehmerinnen und Unternehmer einen großen Beitrag geleistet. Wenn man in die Gründungszeit des Wirtschaftsrates zurückschaut, ist festzustellen, dass bereits damals viele Unternehmer den Wunsch geäußert hatten, wirtschaftliche Vernunft sehr viel stärker in der Politik zur Geltung zu bringen. An diesem Befund hat sich auch nach 50 Jahren nicht viel geändert. Nach wie vor gilt es, wirtschaftlichen Sachverstand und Politik eng zusammenzufügen, damit Deutschland ein stabiler und erfolgreicher Standort bleibt. Gerade bei der Bewältigung der vor uns liegenden schwierigen wirtschaftspolitischen Aufgaben wird es deshalb entscheidend sein, wie wirksam und wie kraftvoll der Wirtschaftsrat seine Funktion als Mittler zwischen Politik und Wirtschaft auch in Zukunft wahrnehmen kann.

Wir haben viele Befürworter und Anhänger, in Deutschland, aber auch in Europa. So bezeichnete der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso uns als eine „tragende Säule der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland“.

Dies ist zugleich Auftrag und Verpflichtung für die vor uns liegende Zeit. In diesem Zusammenhang ist es nochmals wichtig, an Ludwig Erhard zu erinnern, der 1965 sagte: „Der Wirtschaftsrat der CDU ist schon jetzt ein wertvolles Instrument der Meinungsbildung geworden. Ich bin überzeugt, dass er auch in Zukunft diese große Aufgabe mit Tatkraft erfüllen wird.“

Ich lade Sie alle dazu ein, im Wirtschaftsrat mitzumachen, und damit der Idee der Sozialen Markwirtschaft auch in Zukunft eine feste und kraftvolle Stimme zu geben, die überall gehört und anerkannt wird.