23. September 2015
Junge Stadt in alten Mauern!
Stadtentwicklung in Waiblingen – Eine Stadt mit erheblichem Potential stellt sich vor
Oberbürgermeister Andreas Hesky empfing die Mitglieder des Wirtschaftsrats persönlich am Bürgerzentrum in Waiblingen, um seine Stadt vorzustellen. Von dort aus wurde die Altstadt im gemeinsamen Rundgang erkundet. Dieser endete im Ratssaal des Rathauses mit einem lockeren „Get-together“ mit intensivem politischem Austausch.
Junge Stadt in alten Mauern! (Foto: WR)

Angekommen am Bürgerzentrum Waiblingen, wurden die Unternehmerinnen und Unternehmer durch den Oberbürgermeister der Stadt Waiblingen, Andreas Hesky, persönlich in Empfang genommen. Er stellte „seine“ Stadt im Rahmen eines gemeinsamen Stadtrundganges und Unternehmergespräches vor.

 

Archäologische Bodenfunde lassen auf eine durchgehende Besiedelung seit der Zeit um 5.000 vor Christus schließen. In der römischen und alemannischen Zeit entwickelte sich das Gebiet um den heutigen Waiblinger Stadtkern zu einem wirtschaftlichen, später auch politischen und kirchlichen Zentrum. Die Stadt wurde zum Mittelpunkt der fränkischen Reichsgutverwaltung.

 

Auch die bis heute weitestgehend erhalten gebliebene Altstadt Waiblingens, die aus den Jahren 1640 bis 1700 stammt, gehört zu den denkmalgeschützten, historisch wertvollen Ensembles in der Region Stuttgart und wird fortwährend mit jungem Leben, Veranstaltungen und vielen Events gefüllt.

„Durchgesiebt & Draufgeschaut!“ - die Sammlung Domberger von Baumeister bis Polke (Foto: WR)

Nach der Begrüßung durch OB Hesky, machte sich die Unternehmerschaft gemeinsam auf, die Altstadt Waiblingens zu erkunden. Der erste Stop war das sog. Beinsteiner Tor. Der in Richtung Beinstein führende Turm blieb als einziges früheres Stadttor erhalten. Von dort aus ging es weiter in Richtung der Galerie Stihl. Außerhalb der Stadtmauern gelegen, befindet sich die Galerie Stihl in einem städtebaulich hochinteressanten Gebäudearrangement. In moderner Architektur präsentieren sich dort die Kunstgalerie und die Kunstschule unmittelbar beieinander. Das historische Museum der Stadt befindet sich gegenüber in einem ehemaligen Gerberhaus.

 

In der Galerie Stihl wurde den Mitgliedern des Wirtschaftsrates ein exklusiver erster Einblick in die kommende und derzeit noch in Aufbau und Vorbereitung befindliche Sonder-Ausstellung „Durchgesiebt & Draufgeschaut!“ geboten. Silke Schuck, die neue Leiterin der Galerie Stihl, stellte hervorgehobene Artefakte, so z.B. ein besonders bedeutendes Werk von Willi Baumeister vor.

 

Bei der Ausstellung, die offiziell erst am dritten Oktober diesen Jahres starten wird, handelt es sich um die Sammlung Domberger von Baumeister bis Polke. Es handelt sich um Werke, entstanden durch druckgrafische Techniken des Siebdrucks. Die Sammlung Domberger ist eine Siebdrucksammlung des Landes Baden-Württemberg.

 

Nach einem Besuch des Museums der Stadt Waiblingen, welches besondere Exponate zur Stadtgeschichte sowie früheren und heutig prägenden Unternehmen der Stadt enthält, ging es anschließend weiter in Richtung Innenstadt. Vorbei am Marktplatz, an welchem sich das Rathaus der Stadt Waiblingen befindet. Hier endete im Ratssaal der historische Stadtrundgang durch Waiblingen.

Stadtentwicklung in Waiblingen (Foto: WR)

Auf den Stühlen des Stadtrates Platz nehmend, konnten sich die anwesenden Unternehmer gut in die Tagungs- und Sitzungssituation im Stadtrat einfinden. Oberbürgermeister Hesky stellte die relevanten Zahlen, Daten und Fakten der Stadt Waiblingen vor. Aus unternehmerischer Sicht konnte er hierzu nur zustimmendes Kopfnicken erhalten.

 

Oberbürgermeister Hesky lobte die Stadt Waiblingen zurecht. Waiblingen sei aufgrund seiner guten Infrastruktur ein attraktiver Wirtschaftsstandort und Sitz weltweit bekannter Unternehmen, aber auch als Wohnort hoch attraktiv.

 

„Wohl der Stadt, deren Oberbürgermeister so engagiert ist wie hier in Waiblingen!“ fasste Sektionssprecher Ulrich Schatz die Begeisterung der Anwesenden, die vom OB ausgegangen und übergesprungen war, dankend zusammen. Waiblingen, ein innovativer und attraktiver Wirtschafts- und Wohnstandort, der allenthalben immer eines Besuches Wert ist.