08. Oktober 2012
Junger Wirtschaftsrat bei Löwen Entertainment
Christian Arras und Nils-Oliver Freimuth im Dialog
Auf Einladung des Vorsitzenden der Geschäftsführung der Löwen Entertainment GmbH, Christian Arras, besuchte der Junge Wirtschaftsrat Rheinland-Pfalz mit dem Landesvorsitzenden Nils-Oliver Freimuth das Unternehmen am Firmensitz und Produktionsstandort in Bingen.
Löwen-Entertainment-Pressesprecher und WR-Mitglied Volker Isenmann mit Mitgliedern des Jungen Wirtschaftsrates Rheinland-Pfalz unter Leitung des Landesvorsitzenden Nils-Oliver Freimuth (Bildmitte) im Produktionswerk (Foto: Wirtschaftsrat)

Löwen Entertainment, so Christian Arras, gehört zu den führenden Anbietern von Geld-Gewinnspielgeräten in Deutschland. Die Unternehmensgruppe hat mehr als 50 Prozent aller in Deutschland aufgestellten Geld-Gewinnspielgeräten im Eigentum bezi8ehungsweise in der Aufstellung und erzielt einen Jahresumsatz von 520 Millionen Euro mit 2.700 Beschäftigten. 


Christian Arras skizzierte auch die Kennzahlen der Deutschen Automatenwirtschaft. Mit einem Umsatz von nahezu 5,4 Milliarden Euro und Steuern und Abgaben in Höhe von 1,5 Milliarden Euro, davon allein 440 Millionen Euro für die Vergnügungssteuer, ist dies ein bedeutender Wirtschaftszweig. Insgesamt beschäftigt die deutsche Automatenwirtschaft 70.000 Mitarbeiter, davon ca. 75 Prozent Frauen, mit 6.000 Unternehmen –  in der Regel kleinere und mittlere Unternehmen - und rund 8.000 Spielstätten.

 

Arras führte aus, dass sich die Automatenwirtschaft ihrer besonderen Verantwortung bewußt sei. So würden die Spiel- und Jugendschutzbestimmungen eingehalten, Einlaß in die Spielstätten würden erst Personen ab 18 Jahren erhalten und ausnahmslos gelte ein Alkoholverbot in allen Spielstätten. Ferner werde in jedem Geldgewinnspiel-Gerät ein integrierter Spielerschutz aktiviert, um durch gesetzlich definierte Gewinn- und Verlustgrenzen keine Vermögensverschiebungen in kurzer Zeit zu ermöglichen. Arras machte deutlich, dass im Gegensatz zu den in den Spielstätten betriebenen Automaten die in Spielbanken aufgestellten Geräte keine gesetzlich definierte Gewinn- und Verlustgrenzen aufweisen.

 

In dem sich anschließenden Meinungsaustausch setzte sich Löwen Entertainment kritisch mit dem geplanten Landesglücksspielgesetz auseinander. Dabei äußerte Christian Arras die Hoffnung, dass im Dialog die mit Ablauf einer Übergangsfrist von nur fünf Jahren und damit ab 2017 beabsichtigten Verbote von Mehrfachkonzessionen, die Erhöhung des Mindestabstands zwischen den Spielstätten, die Ausweitung der Sperrzeiten sowie die Begrenzung der Anzahl der Spielstätten verhindert werden können.