06. Februar 2014
Junger Wirtschaftsrat im Gespräch mit Dr. Martin Pätzold MdB und Tim-Christopher Zeelen MdA
Der Junge Wirtschaftsrat Berlin-Brandenburg lud in das Ludwig-Erhard Zimmer des Gaffel-Hauses zum JuWi-Gespräch mit Dr. Martin Pätzold MdB und Tim-Christopher Zeelen MdA. Thema war „Perspektiven nach der Bundestagswahl aus bundes- und landespolitischer Sicht“.
v.l.n.r.: Tim-Christopher Zeelen MdA, Dr. Martin Pätzold MdB, Mark Küller, Jerrit Odewalld (Foto: Wirtschaftsrat)

Dr. Martin Pätzold ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestags, ordentliches Mitglied im „Ausschuss für Arbeit und Soziales“ und im „Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union“ sowie Berichterstatter für den EU-Arbeitsmarkt. Seit 2011 führt er als Vorsitzender die CDU Lichtenberg. In seiner Dissertation analysierte er den Transformationsprozess der Berliner Wirtschaft nach der Wiedervereinigung. Tim-Christopher Zeelen ist seit 2011 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und seit 2013 Sprecher der Jungen Gruppe der CDU-Fraktion. Er ist stellvertretender Vorsitzender der CDU Reinickendorf.

Pätzold und Zeelen legten in ihren Impulsvorträgen dar, dass junge Politik in Berlin kiezverbunden und weltoffen zugleich sein müsse. Pätzold betonte die Bedeutung der Forderung „Keine neuen Steuern“, welche die CDU in den Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene durchgesetzt habe. Der Koalitionsvertrag biete aber auch darüber hinaus große Chancen für Berlin. Zeelen hob hervor, dass sich Berlin in Zukunft noch besser vermarkten müsse. Dabei könne auch ein gemeinsames, identifikationsstiftendes Projekt helfen, woran es aber bislang fehle.

Im Gespräch wurde deutlich, dass sich beide Politiker mehr aktive Parteimitglieder wünschen, die auch in nichtpolitischen Vereinen und Einrichtungen Verantwortung übernehmen. Darüber hinaus bedürfe es in der eigenen Partei mehr wirtschaftlichem Sachverstand, ergänzte Zeelen. Pätzold verwies auf die Potenziale Berlins als Stadt der Kreativwirtschaft. Es gelte aber auch, die Verdienste der älteren Generation anzuerkennen. Ehrengäste und Teilnehmer waren sich einig: Es ist wichtig, in Berlin insgesamt eine breitere Vernetzung herzustellen – nicht zuletzt auch zwischen junger Wirtschaft und junger Politik.