30. Mai 2018
Junger Wirtschaftsrat kommt zu seiner zweiten Strategietagung in Düsseldorf zusammen
Auf seiner zweiten Strategietagung setzte sich der Junge Wirtschaftsrat mit seiner inhaltlichen Ausrichtung auseinander, um sich in Zukunft noch schlagkräftiger für die Belange der Jungen Generation einsetzen zu können.
Impression Strategietagung des Jungen Wirtschaftsrates

Unter Leitung des Bundesvorsitzenden des Jungen Wirtschaftsrates, Marcus Ewald, geschäftsführender Gesellschafter, Ewald & Rössing GmbH & Co. KG und seiner Stellvertreterin, Sarah Hagenkötter, Vice President - Private Equity and M&A Practice, Marsh GmbH, wurden die Ergebnisse der sogenannten „Ideenwerkstätten“ – welche beim Jungen Wirtschaftstag 2017 in Hamburg aus der Taufe gehoben wurden – vorgestellt und sowohl im Plenum diskutiert, als auch in Kleingruppen weiterentwickelt. Ziel ist es, daraus Positionierungen des Jungen Wirtschaftsrates und Handlungsempfehlungen für die Politik abzuleiten. Visionäre Ideen werden dabei durchaus begrüßt. Der Austausch stand sehr stark unter dem Eindruck der Digitalisierung als größte Herausforderung für unsere soziale Marktwirtschaft. Die Fortsetzung dieser Arbeit ist für den Jungen Wirtschaftstag am 24. November 2018 in Berlin geplant. Folgende Punkte wurden in einigen ausgewählten „Ideenwerkstätten“ unter anderem herausgearbeitet:

  

Ideenwerkstatt „Veränderte Mobilität“

In Bezug auf die veränderte Mobilität ist sowohl gesetzgeberisch als auch technologisch noch vieles aufzuholen. Die Infrastruktur und die Datenübertragungsgeschwindigkeit, bzw. Netzabdeckung muss dringend an die neuen Anforderungen angepasst werden. Gezielte, unbürokratische und ergebnisabhängige Förderung in Form von Steuererleichterungen sind in diesem Bereich vonnöten.

 

Ideenwerkstatt „Staat der Zukunft“

Im Bereich der Digitalisierung der Verwaltung muss dringend auf die E-Akte umgestellt und das digitale Bürgerbüro geschaffen werden. Im Gesundheitssektor soll die Einführung einer elektronischen Patientenakte/Gesundheitskarte für Kosten- und Zeiteinsparungen sorgen. Um all dies umzusetzen, muss der Öffentliche Dienst als Arbeitgeber für IT-Fachkräfte attraktiver werden.

 

Ideenwerkstatt „Bildung“

Bereits in der Schule muss sehr viel verstärkter Digitalkompetenz vermittelt werden. Sowohl der korrekte Umgang mit Daten, als auch das Programmieren müssen Eingang in die Lehrpläne finden.

 

Ideenwerkstatt „Künstliche Intelligenz“

KI-basierte Forschungsvorhaben in Startups und Universitäten müssen massiv durch öffentliche Mittel, als auch durch die Bereitstellung von offenen Daten gefördert werden. Regularien müssen entsprechend angepasst und die Digitalkompetenz der Gesellschaft erhöht werden