14. September 2015
Junger Wirtschaftsrat: Steuerliche Rahmenbedingungen für Start-ups nicht verschlechtern
Dr. Alexander Bode: Kanzlerin sendet wichtiges Signal für Investoren – Deutschland muss Start-ups weiter stärken

Der Junge Wirtschaftsrat der CDU e.V. begrüßt die Änderung des heftig kritisierten Gesetzesentwurfs zur Besteuerung von Wagniskapital und fordert weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Start-ups. „Das Einlenken der Kanzlerin auf der cnight ist großer Erfolg für die Start-up-Szene und für den Standort Deutschland. Es kann nicht sein, dass die wenigen Gründungszentren in Deutschland, die sich gerade erfolgreich im internationalen Wettbewerb behaupten, nun durch abenteuerliche Steuerpläne abgewürgt werden“, mahnte Dr. Alexander Bode, Vorsitzender des Jungen Wirtschaftsrates der CDU e.V.

 

Bode weiter: „Das Hin und Her hat in der Branche für große Verunsicherung gesorgt, wir brauchen jetzt schnellstens Klarheit im Gesetzgebungsverfahren und eine Vereinfachung der Regeln, wie Startups unterstützt werden können. Immerhin zeigt das jetzige Einlenken in der Steuerpolitik, dass man die Bedeutung der Digitalwirtschaft für Deutschland erkannt hat – ein wichtiges Signal für Investoren, das wir außerordentlich begrüßen. Denn noch immer leidet die Start-up-Szene im internationalen Vergleich unter schlechten Rahmenbedingungen und einem fehlenden Gründerklima in Deutschland“. 

 

Erst vor kurzem legte der Junge Wirtschaftsrat ein Positionspapier mit einem Bündel von Maßnahmen vor, in dem er sich zum Beispiel für den vollständigen Erhalt von Verlustvorträgen beim Eigentümerwechsel einsetzte, um weitere Finanzierungsrunden mit neuen Investoren zu erleichtern. 

 

Link zum Positionspapier.

 

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