24. Oktober 2011
Juniorenkreis Stammtisch
Berlin nach der Abgeordnetenhauswahl – Analyse und Perspektiven
Berliner Koalitionsverhandlungen und Regierungsverantwortung in greifbarer Nähe: Vor diesem Hintergrund kam der Juniorenkreis Berlin-Brandenburg am 24. Oktober 2011 zum JK-Stammtisch in Berlin zusammen.
v.l.n.r.: Jerrit Odewald, Landesvorsitzender Jurniorenkreis Berlin-Brandenburg; Conrad Clemens, Landesvorsitzender der Jungen Union Berlin; Senator a.D. Peter Kurth, Präsident des BDE Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft; Johannes Schröder, Mitglied des Vorstands, Juniorenkreis Berlin-Brandenburg

Mit Conrad Clemens, Landesvorsitzender der Jungen Union Berlin, und Senator a.D. Peter Kurth, Präsident des BDE Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft, standen zwei profilierte Insider der Berliner Politik zum Gespräch bereit. Thema dieses spannenden Abends waren die Analyse des vergangenen Wahlkampfs sowie die Perspektiven für die Berliner Politik. Demnach verliert laut Kurth der klassische Wahlkampf zunehmend an Bedeutung und wird schrittweise ergänzt und überlagert durch neue Formen der Kampagnenführung. Nach der Wahl gilt es nun in Berlin die Koalitionsverhandlungen zu nutzen. Sie stellen das entscheidende Gestaltungsmoment für die CDU dar, da später im Abgeordnetenhaus linke Mehrheiten drohen, wie Clemens äußerte. Als Part einer künftigen Senatsregierung sollte die CDU versuchen, ihre Alleinstellung als „konservative Alternative“ zur linken Mehrheit zu betonen. Kurth und Clemens zeigten Einigkeit, dass die Union so von der Regierungsbeteiligung profitieren kann und sich weitere gute Ergebnisse in Zukunft realisieren lassen.

 

Weiterhin wurde deutlich, dass zukünftig stärkeres Engagement des Juniorenkreises in der politischen Debatte gewünscht ist. Ein möglicher Bereich dabei ist das Thema „Internet/ Digitalwirtschaft“, wo die Junioren ihre Expertise und Unterstützung einbringen können. Im Ergebnis zeigte sich, dass sich Juniorenkreis und Junge Union als junge Generation auch in Zukunft gemeinsam in die Wirtschaftspolitik einbringen werden.